Namesake - Zwei Welten, Eine Reise (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mira Nair |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-02 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.354.321 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Zugunglück verändert Ashokes Blick auf das eigene Leben. Er beginnt zu reisen, zunächst nach England, dann nach Amerika, kehrt aber nach Indien zurück, um dort, der bengalischen Tradition folgend, eine von den Eltern ausgewählte Frau zu heiraten. Ashima entscheidet sich für ihn, noch bevor sie ihn wirklich kennt, als sie in seinen zurückgelassenen europäischen Schuhen im Flur steht. Mit Hoffnung und einem gewissen Zögern verlässt sie ihre Heimat und ihre Familie, um ihrem Mann nach New York zu folgen. Trotz klimatischer und kultureller Gegensätze findet sie in ihm einen Menschen, den sie mit der Zeit lieben und respektieren lernt. Als ihr erster Sohn geboren wird, nennen sie ihn Gogol – nach dem russischen Schriftsteller, dem Ashoke seine Rettung zuschreibt. Diese Namensgebung wird zum Ausgangspunkt einer Verbindung zwischen Vater und Sohn, die sich durch die Geschichte zieht.
Entstehungsgeschichte
„Namesake – Zwei Welten, Eine Reise“ entstand 2006 unter der Regie von Mira Nair. In den Hauptrollen sind Kal Penn, Irrfan Khan, Tabu und Jacinda Barrett zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft zwei Lebenswege über Kontinente hinweg: die eines Mannes, der durch ein Unglück zu einem anderen Menschen wird, und die einer Frau, die ihm aus einer arrangierten Verbindung heraus folgt. Dass die Erzählung sich Zeit nimmt, von der Ehevermittlung über die Ankunft in einer fremden Kultur bis zur Geburt eines Kindes, das einen literarischen Namen trägt, zeigt eine Anlage, die auf Generationen und deren Verbindung zueinander zielt statt auf einen einzelnen dramatischen Höhepunkt. Der Name Gogol wird dabei zum Bindeglied zwischen persönlicher Rettung und familiärer Identität, ein Motiv, das dem Drama seine emotionale Ausrichtung gibt, ohne dass die Handlung selbst auf äußere Konflikte angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein solides, aber kein breites Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinen des Films sind inzwischen fast zwei Jahrzehnte vergangen, was seine Einordnung eher aus historischem Abstand als aus aktueller Diskussion erlaubt. Innerhalb des Dramagenres steht der Film für eine ruhige, auf familiäre und kulturelle Übergänge konzentrierte Erzählweise, die sich weniger an äußerer Spannung als an inneren Entwicklungen orientiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kal Penn als Gogol / Nikhil
- Irrfan Khan als Ashoke Ganguli
- Tabu als Ashima Ganguli
- Jacinda Barrett als Maxine Ratliffe
- Zuleikha Robinson als Moushumi Mazoomdar
- Ruma Guha Thakurta als Ashoke's Mother
- Sabyasachi Chakraborty als Ashima's Father
- Sahira Nair als Sonali Ganguli
- Supriya Choudhury als Ashima's Grandmother
- Jhumpa Lahiri als Jhumpa Mashi
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Verfügbarkeit
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