Nebel im August (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kai Wessel |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Süddeutschland, Anfang der 1940er Jahre. Ernst, ein Waisenjunge, gilt als schwer erziehbar: klug, aber aufsässig, unangepasst an die Ordnung der Heime und Erziehungsanstalten, in denen er bislang untergebracht war. Wegen seines rebellischen Wesens wird er in eine Klinik eingewiesen. Dort stößt er auf ein Geheimnis, das weit über die üblichen Zwänge einer Anstalt hinausgeht, und beginnt, sich gegen ein System zur Wehr zu setzen, das keine Rücksicht auf den Einzelnen nimmt. Wie sich sein Kampf entwickelt und wohin er ihn führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Kai Wessel führte bei diesem 2016 entstandenen Drama Regie. In den Hauptrollen sind Ivo Pietzcker als Ernst sowie Sebastian Koch, Fritzi Haberlandt und Thomas Schubert zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Drama angelegt, ohne begleitende Genre-Elemente, was auf eine konzentrierte, figurenzentrierte Erzählweise schließen lässt statt auf Effekt oder Spannungsdramaturgie im klassischen Sinn. Dass die Handlung aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird, das in geschlossenen Institutionen lebt und dort auf ein Unrecht stößt, verschiebt den Blick auf ein historisches Thema hin zu einer sehr persönlichen, kindlichen Wahrnehmung von Ausgrenzung und Kontrolle. Die Besetzung mit erfahrenen erwachsenen Darstellern neben einem jungen Hauptdarsteller deutet darauf hin, dass der Film das Machtgefälle zwischen Kind und Institution bewusst in Szene setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Nebel im August“ im oberen Bereich, auch wenn die Zahl der Bewertungen noch keine breite Publikumsresonanz widerspiegelt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass der Film an Aktualität verloren hätte, da sein Thema eine historische Periode betrifft, die zeitlich fixiert bleibt. Innerhalb des Dramagenres reiht er sich in jene Werke ein, die historische Stoffe über die Perspektive eines einzelnen, meist jungen Protagonisten erschließen und damit große gesellschaftliche Fragen auf eine individuelle Ebene herunterbrechen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ivo Pietzcker als Ernst Lossa
- Sebastian Koch als Dr. Werner Veithausen
- Fritzi Haberlandt als Head nurse Sophia
- Thomas Schubert als Paul Hechtle
- Henriette Confurius als Edith Kiefer
- Branko Samarovski als Max Witt
- David Bennent als Oja
- Karl Markovics als Christian Lossa
- Jule Hermann als Nandl
- Niklas Post als Josef
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Verfügbarkeit
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