Next Time I'll Aim for the Heart (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Anger |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-11-12 |
| Budget | 5.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwischen 1978 und 1979 lebt die Bevölkerung der Oise über Monate in Angst. Ein Unbekannter hat es auf junge Frauen abgesehen. Zunächst versucht er, mehrere von ihnen mit dem Auto anzufahren, später verletzt und tötet er Anhalterinnen, die er scheinbar zufällig auswählt. Die Ermittler stellen Fallen und errichten Straßensperren, doch der Täter wirkt, als sei er überall und nirgends zugleich.
Dass er ihnen immer wieder entwischt, hat einen beklemmenden Grund: Der Mann ist selbst ein junger, schüchterner Gendarm, der in seiner Brigade ein unauffälliges, geordnetes Leben führt. Weil er als vorbildlicher Beamter gilt, wird ihm sogar die Aufklärung seiner eigenen Taten übertragen. Wie lange sich dieses Doppelleben halten lässt, bleibt die Frage, die über allem liegt, denn nach und nach entgleitet ihm die Kontrolle über seinen mörderischen Weg.
Entstehungsgeschichte
Cédric Anger hat den Film inszeniert, der 2014 erschien. Vor der Kamera stehen Guillaume Canet, Ana Girardot, Jean-Yves Berteloot und Cédric le Maoût.
Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. Das gibt dem Stoff ein besonderes Gewicht, denn hinter den erzählten Taten stehen reale Opfer. Ein Film, der eine solche Mordserie aufgreift, bewegt sich auf einem Gelände, das Zurückhaltung und Genauigkeit verlangt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Thriller und Drama greifen hier ineinander. Vom Krimi stammt die Ermittlung, vom Thriller die Anspannung einer Jagd, vom Drama der Blick auf einen Menschen, der mit sich selbst nicht zurechtkommt. Die Konstellation, in der Jäger und Gejagter dieselbe Person sind, verschiebt den Schwerpunkt deutlich: Die Frage nach dem Täter ist für das Publikum früh beantwortet, übrig bleiben das Wie und das Warum.
Eine solche Anlage richtet den Blick auf das Innenleben des Gendarmen und auf den Alltag einer Dienststelle, in der niemand den eigenen Kollegen verdächtigt. Spannung entsteht so weniger aus Überraschungen als aus einem Wissensvorsprung, den die Zuschauer den Figuren voraushaben.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,0 von 10 Punkten landet der Film im soliden Mittelfeld. Die Bewertungsbasis umfasst erst einige hundert Stimmen, das Urteil ist also eher ein erster Eindruck als ein gefestigtes Meinungsbild.
Zwölf Jahre nach dem Erscheinen fällt vor allem die ungewöhnliche Perspektive auf: ein Kriminalstoff, der nicht auf eine Auflösung zusteuert, sondern der Frage nachgeht, was ein verborgenes Doppelleben aus einem unscheinbaren Menschen macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Guillaume Canet als Franck
- Ana Girardot als Sophie
- Jean-Yves Berteloot als Lacombe
- Cédric le Maoût als Olivier
- Alice de Lencquesaing als Melissa
- Nicolas Ronchi als Le medecin
- Nicolas Carpentier als Paul
- Pierick Tournier als Carpentier
- Alexandre Carrière als Ossart
- Franck Andrieux als Auzier
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Verfügbarkeit
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