Nicht meine Schuld (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sébastien Marnier |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (128 Stimmen) |
Worum es geht
Constance ist Mitte vierzig, Immobilienmaklerin und verliert ihren Job. Mit wenig Aussicht auf Alternativen wendet sie sich an ihren früheren Chef, jene kleine Agentur, in der sie einst angefangen hat. Zu ihrer Überraschung wird dort tatsächlich jemand gesucht, doch ihr ehemaliger Vorgesetzter deutet an, dass er die Stelle bereits vergeben haben könnte. Constance rechnet sich trotzdem gute Chancen aus – ihre Erfahrung und ihre Qualifikationen sprechen für sie. Als stattdessen die jüngere und attraktivere Audrey eingestellt wird, gerät bei Constance etwas aus dem Gleichgewicht, das sich nicht mehr ohne Weiteres beruhigen lässt.
Entstehungsgeschichte
„Nicht meine Schuld“ (Originaltitel „Faultless“) entstand 2016 unter der Regie von Sébastien Marnier. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Marina Foïs, Jérémie Elkaïm, Joséphine Japy und Benjamin Biolay zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Drama passt zu einer Geschichte, die aus einer alltäglichen beruflichen Enttäuschung heraus entsteht und sich von dort in unruhigeres Terrain bewegt. Der Ausgangspunkt – eine Frau, die sich um eine Stelle betrogen sieht, während eine jüngere Konkurrentin den Zuschlag bekommt – legt den Fokus auf Statusverlust, Kränkung und die Frage, wie viel Kontrolle eine Figur über die eigene Wahrnehmung noch hat. Dass die Handlung so nah an einer nachvollziehbaren Alltagssituation ansetzt, verstärkt die Spannung, die sich daraus entwickelt: Das Bedrohliche wächst aus etwas scheinbar Gewöhnlichem heraus, nicht aus einem von außen kommenden Ereignis.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, und der Titel ist bislang nicht zu einem viel diskutierten Vertreter des psychologischen Thrillers geworden, sondern bleibt ein eher unauffälliger Beitrag zu einem Genre, das von Figuren lebt, die unter Druck ihre Fassung verlieren.
Bilder

Besetzung & Stab
- Marina Foïs als Constance
- Jérémie Elkaïm als Philippe
- Joséphine Japy als Audrey
- Benjamin Biolay als Gilles
- Jean-Luc Vincent als Alain
- Jeanne Rosa als Nathalie
- Véronique Ruggia Saura als Avocate
- Xavier Robic als JP
- Salim Torki als Sdf
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Verfügbarkeit
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