Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dan Gilroy |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 47.425.835 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (12.064 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louis Bloom stiehlt Baumaterial und verkauft es weiter. Er ist artikuliert, hat sich sein Wissen aus Onlinekursen zusammengesucht und sucht eine Anstellung, die ihm niemand gibt. Nachts beobachtet er einen Autounfall und einen Mann, der mit einer Kamera früher da ist als die Polizei und das Material an Fernsehsender verkauft.
Bloom kauft eine Kamera und einen Polizeifunkscanner. Er ist schnell, skrupellos und lernfähig: Er verschiebt Leichen für die bessere Bildkomposition, hält Informationen zurück und schließlich manipuliert er einen Tatort. Die Nachrichtenchefin Nina kauft alles, weil ihre Quoten steigen. Der Film erzählt das ohne moralischen Kommentar, aus Blooms Perspektive, als Aufstiegsgeschichte.
Entstehungsgeschichte
Dan Gilroy hatte zuvor überwiegend Drehbücher geschrieben; "Nightcrawler" war sein Regiedebüt. Ausgangspunkt war die reale Berufsgruppe der freiberuflichen Nachtreporter in Los Angeles, die mit Scannern Unfälle und Verbrechen ansteuern und das Material an lokale Sender verkaufen.
Jake Gyllenhaal war früh eingebunden und half, die Finanzierung zu sichern. Die Figur war ursprünglich anders angelegt; Gyllenhaal schlug vor, Bloom als jemanden zu spielen, der aussieht, als hätte er lange nicht gegessen und nicht geschlafen.
Hinter den Kulissen
Gyllenhaal nahm rund zehn Kilogramm ab und blinzelte in vielen Szenen bewusst selten, um die Figur unnatürlich wirken zu lassen. In einer Szene schlug er im Affekt gegen einen Spiegel und verletzte sich die Hand ernsthaft; die Aufnahme blieb im Film.
Gedreht wurde ausschließlich nachts in Los Angeles, in rund dreißig Tagen. Robert Elswit führte die Kamera und nutzte die Stadt als Lichtquelle — Straßenlaternen, Leuchtreklame, Blaulicht. James Newton Howards Musik ist bewusst gegen die Handlung gesetzt: Sie ist hoffnungsvoll und aufsteigend, weil sie Blooms Sicht auf sich selbst abbildet, nicht die des Publikums.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 50 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 8,5 Millionen, und war für den Oscar in der Kategorie Originaldrehbuch nominiert. Dass Gyllenhaal keine Nominierung als Hauptdarsteller erhielt, gilt als eine der auffälligsten Auslassungen des Jahrgangs.
Er wird regelmäßig als Studie über die Logik des Nachrichtengeschäfts gelesen — die Nina-Figur formuliert die Auswahlkriterien ihres Senders vollkommen offen. Blooms Sprache aus Unternehmensberatungsfloskeln und Motivationsseminaren macht ihn zusätzlich zur Figur einer bestimmten Wirtschaftskultur: Er tut nichts, was ihm nicht beigebracht wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jake Gyllenhaal als Louis Bloom
- Rene Russo als Nina Romina
- Riz Ahmed als Rick
- Bill Paxton als Joe Loder
- Kevin Rahm als Frank Kruse
- Michael Hyatt als Detective Frontieri
- Price Carson als Detective Lieberman
- Ann Cusack als Linda
- Kent Shocknek als Kent Shocknek
- Sharon Tay als Sharon Tay
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Verfügbarkeit
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