Nirvana: Unplugged In New York (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Beth McCarthy-Miller |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 66 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-12-16 |
| TMDB-Bewertung | 8,6 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Konzertmitschnitt bildet die Grundlage dieses Films: Nirvana treten für die MTV-Reihe „Unplugged“ auf und stellen sich damit einem Format, das laute Bands zwingt, ihre Songs akustisch neu zu denken. Statt der erwartbaren Hits dominiert eine Auswahl weniger bekannter Stücke, nur ein einziger großer Erfolg der Band, Come as You Are, taucht im Programm auf. Dazu kommen Coverversionen von David Bowie, den Meat Puppets, Leadbelly und The Vaselines, die dem Abend eine eigene, von der sonstigen Bandidentität losgelöste Note geben. Curt und Chris Kirkwood von den Meat Puppets treten als Gastmusiker hinzu und begleiten drei Songs mit Gitarre, Bass und Gesang. Das Konzert wurde live übertragen, zwei Titel, darunter Something in the Way, blieben dem Fernsehpublikum jedoch vorenthalten.
Entstehungsgeschichte
Der Auftritt entstand 1993 und wurde unter der Regie von Beth McCarthy-Miller festgehalten. Auf der Bühne stehen Kurt Cobain, Krist Novoselic, Dave Grohl und Pat Smear. Damit dokumentiert der Film die Besetzung der Band in dieser Phase, ergänzt um die genannten Gastmusiker.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musikfilm und Dokumentarform verweist auf den Charakter einer reinen Konzertaufzeichnung, ohne nachträgliche Inszenierung einer Handlung. Die bewusste Zurückhaltung bei den Hits, verbunden mit der Auswahl an Coverversionen aus sehr unterschiedlichen musikalischen Ecken, zeigt eine Band, die das Format nicht als Werkschau, sondern als eigenständigen musikalischen Entwurf nutzt. Die Einbindung der Meat Puppets als Gastmusiker unterstreicht diesen Charakter zusätzlich, da hier eine fremde Songauswahl direkt mit deren Urhebern auf der Bühne umgesetzt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu den sehr hoch bewerteten Werken seines Genres, wenn auch auf schmaler statistischer Basis. Seit der Aufzeichnung 1993 sind mittlerweile weit über drei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Dokument des Unplugged-Formats erscheinen lässt. Innerhalb der Schnittmenge aus Musik- und Dokumentarfilmen markiert er einen Fall, in dem eine Studioaufnahme bewusst zugunsten einer reduzierten, akustischen Darbietung zurücktritt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kurt Cobain als Self - Vocals, Guitar
- Krist Novoselic als Self - Bass, Accordian, Guitar
- Dave Grohl als Self - Drums, Bass, Backing Vocals
- Pat Smear als Self - Guitar
- Lori Goldston als Self - Cello
- Curt Kirkwood als Self - Guitar
- Cris Kirkwood als Self - Bass, Backing Vocals
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Verfügbarkeit
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