No Chains, No Masters (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Simon Moutaïrou |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer Zuckerrohrplantage auf Île de France lebt die versklavte Mati mit dem Traum von einem Ort, an dem ehemalige Sklaven frei leben sollen – eine Erzählung, an die ihr Vater Massamba nicht glaubt. Für ihn ist Anpassung die einzige Überlebenschance, und er rät seiner Tochter, sich in ihr Schicksal zu fügen. Als Mati trotzdem flieht, engagiert der Plantagenbesitzer die gefürchtete Sklavenjägerin Madame de la Victoire, um sie zurückzuholen. Massamba bleibt daraufhin keine andere Wahl, als seine eigenen Ketten abzulegen und sich auf die Suche nach seiner Tochter zu machen, bevor es zu spät ist.
Entstehungsgeschichte
„No Chains, No Masters“ entstand 2024 unter der Regie von Simon Moutaïrou. Die Besetzung umfasst Ibrahima Mbaye und Anna Thiandoum als Massamba und Mati sowie Camille Cottin und Benoît Magimel in weiteren Rollen. Der Film ist als historisches Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie zeigt sich hier in einer Geschichte, die persönliche Konflikte – zwischen Anpassung und Widerstand, zwischen Vater und Tochter – mit einem größeren historischen Rahmen verknüpft. Dass die Erzählung um eine Legende von einem Ort der Freiheit kreist, verleiht dem Stoff eine Doppelstruktur: Auf der einen Seite steht die konkrete Verfolgungsjagd durch eine Sklavenjägerin, auf der anderen die Frage, ob dieser sagenumwobene Freiraum überhaupt existiert. Die Besetzung mit sowohl senegalesischen als auch französischen Darstellenden lässt vermuten, dass der Film die Perspektiven von Versklavten und Kolonialmacht gleichermaßen einbezieht, ohne dass sich daraus etwas über die konkrete Umsetzung ableiten lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das angesichts der begrenzten Datenbasis noch keine verlässliche Tendenz erlaubt. Da der Film erst 2024 entstanden ist, liegt er zeitlich noch sehr nah an der Gegenwart, was auch erklärt, warum sich sein Publikum bislang nicht in großer Zahl geäußert hat. Innerhalb des historischen Dramas reiht sich der Stoff in Erzählungen über Versklavung und Flucht ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben eine weitergehende Einordnung in ein bestimmtes Subgenre oder eine feste Tradition ableiten lässt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Ibrahima Mbaye als Massamba
- Anna Thiandoum als Mati
- Camille Cottin als Madame La Victoire
- Benoît Magimel als Eugène Larcenet
- Bass Dhem als Barbe Blanche
- Félix Lefebvre als Honoré Larcenet
- Swala Emati als Mame Nguesso
- Vassili Schneider als Baptiste
- Bamar Kane als Gaoussou
- Lancelot Courcieras als Joseph
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