No Man's Land (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danis Tanović |
|---|---|
| Genre | Action, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-05-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.012.153 $ |
| Einspielergebnis | 4.858.869 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (511 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bosnien, 1993. Zwei Soldaten, der Bosnier Ciki und der Serbe Nino, stehen sich plötzlich in einem Schützengraben zwischen den verfeindeten Linien gegenüber, im Niemandsland. Keiner kann vor, keiner zurück, und die Lage lässt sich mit den Mitteln des Krieges nicht lösen.
Während die beiden nach einem Ausweg suchen, entschließt sich ein UN-Sergeant, ihnen zu helfen, entgegen den Anweisungen seiner Vorgesetzten. Zugleich schalten sich die Medien ein und machen aus einem scheinbar nebensächlichen Vorfall eine international verfolgte Angelegenheit. Zwischen den vielen beteiligten Seiten und einer auf Ergebnisse wartenden Weltpresse verhandeln Nino und Ciki um ihr Leben und gegen den Wahnsinn des Krieges.
Entstehungsgeschichte
Danis Tanović inszenierte den Film, der 2001 erschien. Branko Đurić, Rene Bitorajac, Filip Šovagović und Georges Siatidis bilden die Besetzung. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, was angesichts des Themas darauf hindeutet, dass er nicht auf explizite Gewaltdarstellung setzt, sondern auf die Situation selbst.
Hinter den Kulissen
Action, Historie und Kriegsfilm sind die Genres, doch die Anlage der Geschichte ist eher ein Kammerspiel als ein Schlachtengemälde. Ein Graben, zwei Männer, ein Vermittler: Der Krieg ist hier auf seinen kleinsten Nenner reduziert. Die Jahreszahl 1993 und der Bosnien-Krieg verankern den Stoff in einem realen Konflikt, was dem Genre Historie entspricht.
Bemerkenswert ist die Rolle der Medien. Ein Vorfall wird zur Medienshow, und damit verschiebt sich der Blick von den Soldaten auf jene, die zusehen. Der UN-Sergeant, der gegen Befehle handelt, steht für die dritte Ebene: die Institutionen, die helfen sollen und es nur mit Regelbruch können.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 fällt die Bewertung deutlich positiv aus, auch wenn sie auf einigen hundert Stimmen beruht. Seit dem Erscheinen sind 25 Jahre vergangen. Im Kriegsfilm besetzt der Titel eine Stellung abseits der Spektakelvariante: Er erzählt vom Krieg, indem er ihn auf eine einzige, ausweglose Konstellation verengt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Branko Đurić als Ciki
- Rene Bitorajac als Nino
- Filip Šovagović als Cera
- Georges Siatidis als Sergeant Marchand
- Sacha Kremer als Michel
- Alain Eloy als Pierre
- Katrin Cartlidge als Jane Livingstone
- Serge-Henri Valcke als Captain Dubois
- Simon Callow als Colonel Soft
- Tanja Ribič als Martha
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Verfügbarkeit
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