Non odiare (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mauro Mancini |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Simone Segre ist Chirurg in Triest, Sohn eines kürzlich verstorbenen Vaters, der die Konzentrationslager überlebt hatte und mit dem er sich über Jahre zerstritten hatte. Sein geordnetes Leben gerät ins Wanken, als er beim Rudern einen Verletzten nach einem Autounfall findet – und ihn, kaum entdeckt er ein Nazi-Tattoo auf dessen Brust, seinem Schicksal überlässt. Der Mann stirbt, und Simone wird von Schuldgefühlen eingeholt. Er beginnt, die Familie des Toten zu beobachten, die in einer Wohnsiedlung lebt. Als die Tochter Marica eines Nachts an seine Tür klopft, ohne zu wissen, wer er ist, wird aus Beobachtung eine Verstrickung, die Simone vor Fragen stellt, die er nicht mehr umgehen kann.
Entstehungsgeschichte
„Non odiare“ (Originaltitel „Thou Shalt Not Hate“) ist ein Drama aus dem Jahr 2020 unter der Regie von Mauro Mancini. In den zentralen Rollen sind Alessandro Gassmann als Simone Segre und Sara Serraiocco als Marica zu sehen, ergänzt durch Luka Zunic und Lorenzo Buonora.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet ein persönliches Familientrauma mit einer moralischen Zwangslage, die sich aus einer einzigen, folgenschweren Entscheidung entwickelt. Dass der Konflikt über Generationen hinweg aufgebaut wird – vom Vater als Überlebendem bis zum Sohn, der über das Schicksal eines Neonazis entscheidet – deutet auf ein Drama, das weniger an äußerer Handlung interessiert ist als an der inneren Zerreißprobe seiner Hauptfigur. Die Konstellation, in der ausgerechnet die Tochter des Toten zum Auslöser weiterer Ereignisse wird, verschiebt die Erzählung von der Frage nach Schuld hin zu der nach Wiedergutmachung und Nähe zwischen Menschen, die eigentlich durch Geschichte getrennt sein müssten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich die Bewertungsbasis kaum verbreitert hat, was auf ein eher kleines, aber beständiges Publikumsinteresse hindeutet. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film mit seinem Fokus auf jüdische Identität, Schuld und die Auseinandersetzung mit neonazistischer Gewalt in eine Reihe moralisch zugespitzter Kammerspiele ein.
Bilder



Besetzung & Stab
- Alessandro Gassmann als Simone Segre
- Sara Serraiocco als Marica
- Luka Zunic als Marcello
- Lorenzo Buonora als Paolo
- Lorenzo Acquaviva als Rocco
- Gabriele Sangrigoli als Dario
- Paolo Giovannucci als Collega di Simone
- Cosimo Fusco als Padre di Simone
- Maurizio Zacchigna als Padre di Marcello
- Luca Dimulescu
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Verfügbarkeit
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