Nosotros los pobres (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ismael Rodríguez |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-03-25 |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (117 Stimmen) |
Worum es geht
In einem armen Viertel von Mexiko-Stadt lebt der Tischler Pepe El Toro zurückgezogen und in geordneten Bahnen mit seiner Tochter Chachita. Sein Alltag ist einfach, aber nicht unglücklich, und er lässt Raum für Zuneigung: Pepe verliebt sich in die junge Celia und bemüht sich um eine Zukunft an ihrer Seite. Diese Aussicht auf ein wenig Glück wird jäh unterbrochen, als Pepe fälschlich einer schweren Straftat bezichtigt wird. Wie sich diese Anschuldigung auf sein Leben, seine Tochter und seine Beziehung auswirkt, bleibt hier unausgesprochen.
Entstehungsgeschichte
„Nosotros los pobres“ entstand 1948 unter der Regie von Ismael Rodríguez. In den Hauptrollen sind Pedro Infante als Pepe El Toro und Blanca Estela Pavón als Celia zu sehen, an ihrer Seite Evita Muñoz als Chachita und Carmen Montejo. Der Film ist als Drama angelegt, eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel benennt unmissverständlich, wessen Perspektive dieser Film einnimmt: die der Armen, nicht als abstrakte Kategorie, sondern verkörpert durch eine Familie mit Namen und Gesicht. Die Anlage der Geschichte folgt einem klassischen Muster des Melodrams, das persönliches Glück, Liebe und Vaterschaft in ein Umfeld ökonomischer Bedrängnis stellt, in dem ein Einzelner wenig Schutz vor Verleumdung und Vorurteil hat. Dass eine falsche Anschuldigung zum zentralen Wendepunkt wird, verweist auf ein Thema, das in solchen Geschichten oft mitschwingt: Menschen aus einfachen Verhältnissen haben es schwerer, sich gegen Unrecht zu wehren. Die Besetzung mit wiederkehrenden Namen wie Pedro Infante und Blanca Estela Pavón lässt zudem auf ein eingespieltes Ensemble schließen, das dem emotionalen Ton des Dramas Gewicht verleiht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,1 bei bislang gut hundert abgegebenen Stimmen zeigt sich ein kleines, aber ausgesprochen wohlwollendes Publikum. Die Stimmenzahl bleibt überschaubar, was angesichts der siebeneinhalb Jahrzehnte seit der Entstehung nicht überrascht. Innerhalb des Dramas steht der Film für eine Erzählweise, die soziale Not nicht als Kulisse, sondern als treibende Kraft der Handlung begreift, und die bis heute jene erreicht, die sich für frühe mexikanische Filmgeschichte interessieren.
Bilder




Besetzung & Stab
- Pedro Infante als Pepe el Toro
- Blanca Estela Pavón als Celia la Chorreada
- Evita Muñoz 'Chachita' als Chachita
- Carmen Montejo als Yolanda la Tísica
- Miguel Inclán als Don Pilar
- Rafael Alcayde als Lawyer Montes
- Katy Jurado als The One Who Gets Up Late
- María Gentil Arcos als La Paralítica
- Delia Magaña als La Tostada
- Amelia Wilhelmy als Malena la Guayaba
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Verfügbarkeit
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