Nur Fliegen ist schöner (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bruno Podalydès |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (156 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michel ist fünfzig, Grafikdesigner, verheiratet, die Kinder längst ausgezogen. Sein Alltag folgt einem festen Takt von neun bis fünf, doch genau dieser Takt beginnt ihn zu erschöpfen. Als er das Foto eines Kajaks entdeckt, entfacht das eine Sehnsucht, die er kaum noch kontrollieren kann. Kaum ist das Boot bestellt, denkt er an nichts anderes mehr als daran, es zusammenzubauen und sich in eine andere, freiere Existenz zu träumen. Seine Frau Rachelle merkt, wie sehr ihn diese Idee gefangen hält, und setzt ihn kurzentschlossen an einem Fluss aus. Dort gerät Michel in eine ländliche, lose zusammenlebende Gemeinschaft, deren Unbeschwertheit, Genüsse und Alkohol ihn so sehr in Beschlag nehmen, dass eine Rückkehr in sein altes Leben zunehmend fraglich wird.
Entstehungsgeschichte
"Nur Fliegen ist schöner" entstand 2015 unter der Regie von Bruno Podalydès, der auch die Hauptrolle des Michel übernimmt. An seiner Seite stehen Sandrine Kiberlain, Agnès Jaoui und Vimala Pons. Der Film ist als Komödie mit dramatischen Untertönen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama passt zu einer Geschichte, die eine Lebenskrise ernst nimmt, ohne ihr die Leichtigkeit zu nehmen. Ein Mann in der Mitte seines Lebens, der plötzlich alles auf ein kleines Boot setzt, bietet reichlich Stoff für komische Situationen, zugleich steckt darin die ernstere Frage, was von einer festgefahrenen Existenz noch bleibt, wenn die Routine wegfällt. Dass Podalydès selbst die Hauptfigur spielt und gleichzeitig Regie führt, deutet auf eine sehr persönliche Erzählperspektive hin. Die weiblich besetzten Rollen um Kiberlain und Jaoui lassen vermuten, dass Michels Ausbruch nicht im luftleeren Raum stattfindet, sondern in Auseinandersetzung mit den Menschen, die er zurücklässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch recht begrenzten Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen sich der Film als eher leise vertretene Alltagskomödie zwischen Midlife-Krise und Ausbruchsphantasie einordnen lässt, ohne dass sich sein Bekanntheitsgrad wesentlich verändert hätte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruno Podalydès als Michel
- Sandrine Kiberlain als Rachelle
- Agnès Jaoui als Laëtitia
- Vimala Pons als Mila
- Denis Podalydès als Rémi
- Michel Vuillermoz als Christophe
- Jean-Noël Brouté als Damien
- Pierre Arditi als Fisherman who looks like Pierre Arditi
- Noémie Lvovsky als Mrs. Pirchtate, the neighbor
- Samir Guesmi als Delivery guy
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Verfügbarkeit
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