Okami - Der weiße Pfad der Hölle (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 三隅研次 |
|---|---|
| Genre | Action, Krimi, Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-08-11 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein einsamer Krieger, begleitet von seinem kleinen Sohn im Kinderwagen, wird auf seinem Weg von den besten Kämpfern des Fiefs Kuroda gleich fünfmal zum Duell gefordert. Es sind keine Zufallsbegegnungen, sondern Prüfungen: Man will sich seiner Unbesiegbarkeit versichern, bevor man ihm einen heiklen Auftrag anvertraut. Er soll den Mönch Jikei aufhalten, der ein kompromittierendes Dokument an den Yagyû-Clan übergeben will. Im Hintergrund steht eine Intrige um Erbfolge: Kuroda hat sich von seiner Konkubine dazu bringen lassen, seine Tochter statt seines rechtmäßigen Sohnes zur Erbin zu erklären. Ogami nimmt den Auftrag an und macht sich auf die Suche nach dem Mönch, während der Yagyû-Clan alles daransetzt, das Papier in die Hände zu bekommen, um im Namen des Shogun das Fief Kuroda zu zerschlagen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1973 unter der Regie von Kenji Misumi. In den Hauptrollen sind Tomisaburō Wakayama, Michiyo Ōkusa, Akihiro Tomikawa und Shin Kishida zu sehen. Er ordnet sich als Actionfilm mit kriminalistischen und thrillerhaften Elementen sowie abenteuerlichem Zuschnitt ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Krimi, Thriller und Abenteuer verweist auf eine Erzählung, die Schwertkämpfe mit politischer Intrige verknüpft: Duelle sind hier nicht Selbstzweck, sondern Stationen einer Prüfung, die in eine größere Verschwörung um Erbrecht und Machtansprüche führt. Dass die Handlung einen Vater mit Kind ins Zentrum stellt, der gleichzeitig als tödlicher Auftragskämpfer agiert, schafft einen Kontrast zwischen familiärer Bindung und professioneller Gewalt, der die Geschichte über reine Kampfszenen hinaushebt. Die Verstrickung mehrerer Clans und ein gefälschtes Dokument als Auslöser deuten auf eine vielschichtige Intrige, in der militärische Stärke allein nicht entscheidet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden oberen Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1973 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel eines Actionkinos einordnet, das Schwertkampf und politische Verschwörung miteinander verbindet. Die schmale Stimmenbasis deutet auf ein Nischenpublikum hin, das sich gezielt mit dieser Art historisch grundierter Actionerzählung beschäftigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tomisaburō Wakayama als Ogami Itto
- Michiyo Yasuda als Shiranui
- Akihiro Tomikawa als Ogami Daigoro
- Shingo Yamashiro als Sazare Kanbei
- Tomomi Satō als Quick Change
- Akira Yamanouchi als Shinnoji Senzo
- Hideji Ōtaki als Abbot Jikei
- Fujio Suga als Tsukude Sozaemon
- Taketoshi Naitō als Mawatari Hachiro
- Rokkō Toura als Ayabe Ukon
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Verfügbarkeit
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