One Chance - Einmal im Leben (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Frankel |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Musik |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 10.900.434 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (324 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul Potts verkauft Handys und singt als Laientenor. Sein Leben verläuft unscheinbar, bis er sich 2007 für einen schüchternen Auftritt in einer britischen Talentshow entscheidet. Dieser Moment wird zum Wendepunkt: Aus dem Laientenor wird ein Medienphänomen, das Menschen reihenweise zu Tränen rührt.
Die Geschichte folgt dem Weg vom Handyverkäufer zum Klassikstar, eine Verwandlung, die sich mit dem Bild vom „Frosch zum Prinzen“ beschreiben lässt. Als sein erstes Album mit dem Titel „One Chance“ erscheint, ist er längst über die Show hinaus bekannt. Im Mittelpunkt steht ein Mann, dem niemand diesen Aufstieg zugetraut hätte, am wenigsten er selbst.
Entstehungsgeschichte
Das Biopic über den Gewinner von „Britain´s got Talent“ entstand 2013, Regie führte David Frankel. James Corden spielt die Hauptrolle, an seiner Seite stehen Alexandra Roach, Julie Walters und Colm Meaney vor der Kamera.
Mit einer Freigabe ab 6 Jahren richtet sich der Film an ein breites Publikum, Familien eingeschlossen. Der deutsche Zusatz „Einmal im Leben“ greift den Albumtitel auf und betont den Gedanken der einen Gelegenheit, die genutzt werden will.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Musik treffen hier aufeinander, und diese Verbindung passt zum Stoff. Eine Aufsteigergeschichte lebt von Rückschlägen und Selbstzweifeln, bekommt durch die komödiantische Ebene aber eine Leichtigkeit, die das Rührende nicht in Kitsch kippen lässt. Die Musik wiederum ist nicht nur Beiwerk, sondern der eigentliche Motor der Handlung.
Weil das Werk auf einer realen Person beruht, trägt es eine besondere Verantwortung. Es erzählt von einem Mann, dessen Talent lange verborgen blieb, und davon, wie ein einziger Fernsehauftritt einen Lebensweg umlenken kann. Die Verbindung der drei Genres verrät die Absicht, Wärme und Humor gleichrangig zu behandeln, statt die Geschichte allein als Rührstück zu erzählen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittswertung von 6,7 von 10 zeigt eine überwiegend freundliche Aufnahme. Mit einigen hundert Stimmen bleibt die Grundlage allerdings schmal genug, dass sich das Bild noch verschieben kann.
Seit 2013 sind 13 Jahre vergangen. Innerhalb der Musikbiografien gehört der Film zu den leiseren Vertretern: Er erzählt keinen Absturz und keinen Skandal, sondern eine Geschichte über Mut und späten Erfolg. Genau darin liegt sein Reiz für ein Publikum, das weniger Glamour als menschliche Nähe sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Corden als Paul Potts
- Alexandra Roach als Julz
- Julie Walters als Yvonne
- Colm Meaney als Roland Potts
- Jemima Rooper als Hydrangea
- Mackenzie Crook als Braddon
- Trystan Gravelle als Matthew
- Sion Tudor Owen als Choirmaster
- Alex Macqueen als Dr. Thorpe
- Miriam Lucia als Signora Fiorentino
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Verfügbarkeit
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