Oscar Wilde (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Gilbert |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.158.775 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oscar Wilde ist verheiratet, hat Kinder und lebt als gefeierter Bühnenautor in London. Neben der Ehe unterhält er Beziehungen zu Männern, denen er sich immer wieder nicht entziehen kann. Nach der Premiere seines Stücks "The Importance of Being Earnest" lernt er im Theater Lord Alfred "Bosie" Douglas kennen, und aus der Begegnung wird eine feste Beziehung. Bosies Vater, der Marquess of Queensberry, begegnet dieser Verbindung mit offener Feindschaft und treibt den Konflikt bis vor Gericht. In einem Land, das männliche Homosexualität unter Strafe stellt, gerät Wilde dadurch selbst in juristische Bedrängnis. Der Film zeigt, wie er trotz Haft an seinem Denken und seiner Sprache festhält.
Entstehungsgeschichte
"Wilde" entstand 1997 unter der Regie von Brian Gilbert. In den Hauptrollen sind Stephen Fry als Oscar Wilde, Jude Law als Lord Alfred Douglas, Vanessa Redgrave und Jennifer Ehle zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie verweist auf einen Film, der eine reale gesellschaftliche und juristische Situation seiner Zeit ernst nimmt, statt sie nur als Kulisse für eine Liebesgeschichte zu nutzen. Dass die Handlung zwischen häuslichem Leben, Theaterwelt und Gerichtssaal wechselt, deutet auf eine Erzählung, die private Zuneigung und öffentliche Verfolgung nebeneinanderstellt, ohne das eine gegen das andere auszuspielen. Die Besetzung mit Fry in der Titelrolle und Law als sein jüngerer Partner legt nahe, dass der Film das Gefälle zwischen den beiden Figuren – an Alter, Status und Verletzlichkeit – bewusst zum Thema macht, ebenso wie die Rolle des Vaters als äußere, gesetzlich gestützte Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, der Film gehört damit in eine Reihe biografisch angelegter Dramen der neunziger Jahre, die historische Persönlichkeiten und ihre rechtliche Verfolgung wegen ihrer Sexualität thematisierten. Innerhalb des Genres historischer Dramen nimmt er eine Position ein, die persönliche Beziehung und gesellschaftliche Verurteilung eng miteinander verknüpft.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Fry als Oscar Wilde
- Jude Law als Lord Alfred 'Bosie' Douglas
- Vanessa Redgrave als Lady Speranza Wilde
- Jennifer Ehle als Constance Lloyd Wilde
- Gemma Jones als Lady Queensberry
- Judy Parfitt als Lady Mount-Temple
- Michael Sheen als Robbie Ross
- Zoë Wanamaker als Ada Leverson 'Sphinx'
- Tom Wilkinson als Marquess of Queensberry
- Ioan Gruffudd als John Gray
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Verfügbarkeit
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