OtherLife (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben C. Lucas |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ren Amari hat eine Droge entwickelt, die das Zeitempfinden des Gehirns erweitert und virtuelle Realität direkt im Kopf des Nutzers entstehen lässt. OtherLife heißt das Mittel: Wenige Sekunden in der Wirklichkeit fühlen sich damit wie Stunden oder Tage voller Erlebnisse an. Ren und ihre Kollegen arbeiten rund um die Uhr daran, das Produkt auf den Markt zu bringen.
Dann schaltet sich die Regierung ein. Sie sieht in der Droge eine radikale Lösung für überfüllte Gefängnisse: virtuelle Zellen, in denen Straftäter lange Haftstrafen in wenigen Minuten realer Zeit absitzen. Ren widersetzt sich, und genau das wird ihr zum Verhängnis. Sie findet sich als unfreiwilliges Versuchsobjekt wieder, gefangen in einer Zelle in ihrem eigenen Kopf. Sie muss entkommen, bevor sie den Verstand verliert, und anschließend die Kontrolle über OtherLife zurückgewinnen, ehe andere dasselbe Schicksal erleiden.
Entstehungsgeschichte
Ben C. Lucas inszenierte den Film, der 2017 erschien. Jessica De Gouw steht an erster Stelle der Besetzung; T.J. Power, Thomas Cocquerel und Tiriel Mora vervollständigen sie. Eine Hauptfigur im Mittelpunkt einer kleinen Besetzung deutet auf eine Anlage hin, in der Ren gegen ein Umfeld aus Kollegen und Behördenvertretern bestehen muss. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Krimi und Mystery beschreiben drei Ebenen, die die Geschichte übereinanderlegt. Die Science Fiction liefert die Prämisse einer Droge, die Zeit dehnt; der Krimi kommt über die Nutzung als Strafvollzug und den Konflikt mit staatlichen Stellen ins Spiel; Mystery entsteht, sobald nicht mehr klar ist, was in Rens Kopf real ist und was nicht. Die Erzählform des Gefängnisses im eigenen Bewusstsein verbindet ein äußeres mit einem inneren Motiv: Flucht aus einer Zelle und Flucht vor dem Wahnsinn fallen zusammen. Zugleich kehrt sich die Rolle der Erfinderin um, die zum Opfer ihrer eigenen Schöpfung wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,4 von 10 liegt die Bewertung im mittleren Bereich; die Zahl der Stimmen bleibt dreistellig und damit schmal. Neun Jahre nach 2017 gehört der Film zu den Science-Fiction-Titeln, die ihre Spannung aus einer einzigen Idee und deren Konsequenzen ziehen und die Frage nach Strafe und Zeit in ein persönliches Überlebensdrama übersetzen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Jessica De Gouw als Ren Amari
- T.J. Power als Sam
- Thomas Cocquerel als Danny
- Tiriel Mora als Dr. Robert Amari
- Liam Graham als Jared Amari
- Adriane Daff als Cass
- Clarence John Ryan als Byron Finbar
- Hoa Xuande als Coder #1
- Shalom Brune-Franklin als Coder #2
- Rebecca Caldwell als Start up programmer
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Verfügbarkeit
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