Pacific Rim (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guillermo del Toro |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-07-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 180.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 411.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (13.816 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aus einem Riss am Grund des Pazifiks steigen Kaiju — Kreaturen von der Größe von Hochhäusern, die Küstenstädte zerstören. Konventionelle Waffen versagen, also baut die Menschheit Jaeger: ebenso große Kampfmaschinen, gesteuert von zwei Piloten, deren Nervensysteme miteinander verbunden werden, weil eine Person die Last nicht tragen kann.
Nach Jahren des Krieges stellen die Regierungen das Programm ein und setzen auf Mauern. Die verbliebenen Jaeger operieren aus Hongkong heraus als letzte Einheit. Der Film erzählt eine Verteidigungsschlacht mit einer Konstruktion, deren Kern nicht Technik ist, sondern Vertrauen: Wer sich verbinden lässt, teilt seine Erinnerungen vollständig.
Entstehungsgeschichte
Travis Beacham schrieb ein erstes Drehbuch; Guillermo del Toro überarbeitete es und übernahm die Regie. Für ihn war es die Gelegenheit, zwei japanische Genres zusammenzuführen, mit denen er aufgewachsen war — die Kaiju-Filme um Godzilla und die Riesenroboter-Serien der 1970er und 80er.
Del Toro setzte eine Regel durch, die den Charakter des Films bestimmt: Alle Kämpfe finden nachts oder im Regen statt, damit sich Maßstab und Gewicht der Maschinen über Wasser, Licht und Reflexionen vermitteln lassen. Zudem verzichtete er auf eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren, obwohl das Studio darauf drängte.
Hinter den Kulissen
Für die Cockpits baute die Produktion vollständige Sets auf hydraulischen Bewegungsplattformen, in denen die Darsteller tatsächlich durchgeschüttelt wurden. Die Kämpfe selbst entstanden digital, allerdings mit vorab festgelegten Gewichtswerten: Jede Maschine bekam eine Masse zugewiesen, aus der sich Trägheit und Bewegungsgeschwindigkeit ableiteten.
Ron Perlman spielt einen Schwarzmarkthändler für Kaiju-Organe — die achte Zusammenarbeit mit del Toro. Ramin Djawadi komponierte die Musik mit einer E-Gitarre als Leitinstrument. Der Film ist Ishirō Honda und Ray Harryhausen gewidmet, den Wegbereitern des Kaiju- und Modellfilms.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 411 Millionen Dollar ein, davon einen erheblichen Teil in China, was die Fortsetzung überhaupt erst ermöglichte. In den USA blieb er hinter den Erwartungen.
Er gilt als seltenes Beispiel für einen amerikanischen Großfilm, der ein japanisches Genre nicht parodiert oder erklärt, sondern in seiner eigenen Logik ernst nimmt. Die Fortsetzung von 2018 entstand ohne del Toro und wurde deutlich schlechter aufgenommen. Für die Wahrnehmung von Kaiju-Filmen im Westen war der Film ein Wendepunkt — die späteren Godzilla-Produktionen von Legendary knüpfen unmittelbar an ihn an.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlie Hunnam als Raleigh Becket
- Rinko Kikuchi als Mako Mori
- Idris Elba als Stacker Pentecost
- Max Martini als Herc Hansen
- Clifton Collins Jr. als Tendo Choi
- Ron Perlman als Hannibal Chau
- Charlie Day als Dr. Newton Geiszler
- Burn Gorman als Dr. Hermann Gottlieb
- Robert Kazinsky als Chuck Hansen
- Robert Maillet als Lt. Aleksis Kaidanovsky
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Verfügbarkeit
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