Panik im Needle Park (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jerry Schatzberg |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Krimi |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-06-01 |
| Budget | 1.645.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.197.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (380 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bobby handelt mit Drogen und hält sich für den König von „Needle Park“. So nennen die Fixer in New York den Sherman Square zwischen Broadway und 72 Street West. Bobby streift durch dieses Revier, als gehöre es ihm, und scheint dort jeden zu kennen.
Mit seiner Freundin lebt er in der sorglosen Gewissheit, dass weder der Stoff noch das Geschäft je ausgehen werden. Doch diese Sicherheit trügt. Als beide selbst abhängig werden, geraten sie in einen Sog aus Sucht und Beschaffungskriminalität, dem sie nicht mehr entkommen. Die Geschichte verfolgt ihren Weg bis zu dem Punkt, an dem sie sich selbst zugrunde gerichtet haben.
Entstehungsgeschichte
Jerry Schatzberg drehte das Werk, das 1971 erschien. Al Pacino, Kitty Winn, Alan Vint und Richard Bright prägen die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Drama, Liebesfilm und Krimi verbinden sich in dieser Geschichte zu einer schonungslosen Mischung. Die Liebesgeschichte zwischen Bobby und seiner Freundin bildet den emotionalen Kern, doch sie ist von Beginn an mit dem Milieu der Drogen verknüpft. Der Krimianteil ergibt sich aus Handel und Beschaffungskriminalität, der dramatische aus dem Verfall zweier Menschen.
Die Erzählung setzt auf einen klar umrissenen Schauplatz. Ein einzelner Platz in New York wird zur ganzen Welt der Figuren, und der spöttische Beiname, den die Abhängigen ihm geben, sagt bereits viel über das Leben dort. Bemerkenswert ist die Fallhöhe der Hauptfigur: Bobby beginnt als jemand, der sich überlegen fühlt und das Geschäft zu beherrschen glaubt, und wird selbst zum Opfer dessen, womit er handelt. Die Geschichte behandelt Sucht nicht als Randthema, sondern als Kraft, die eine Beziehung von innen heraus zerstört. Ein so schwerer Stoff verlangt nach einem nüchternen Blick, der weder beschönigt noch ausstellt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,8 von 10 und fällt damit solide aus. Grundlage sind einige hundert Stimmen.
Seit dem Erscheinen sind 55 Jahre vergangen. Dass der Film nach mehr als einem halben Jahrhundert weiterhin ein ordentliches Urteil erhält, zeigt die anhaltende Wucht seines Themas. Im Feld der Dramen über Abhängigkeit steht er für einen direkten Blick auf das Milieu, der den Absturz seiner Figuren ohne Verklärung zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Bobby
- Kitty Winn als Helen
- Alan Vint als Hotch
- Richard Bright als Hank
- Kiel Martin als Chico
- Michael McClanathan als Sonny
- Warren Finnerty als Sammy
- Marcia Jean Kurtz als Marcie
- Raúl Juliá als Marco
- Angie Ortega als Irene
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Verfügbarkeit
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