Parents d'élèves (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Noémie Saglio |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-10-07 |
| Einspielergebnis | 2.033.629 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (180 Stimmen) |
Worum es geht
Vincent ist dreißig, verdient sein Geld als Tier- und Kinderbetreuer und hat mit einem geordneten Erwachsenenleben wenig im Sinn. Sein neuester Job ist der neunjährige Bart, der mit seiner alleinerziehenden, überarbeiteten Mutter gerade in Vincents Haus gezogen ist. An seiner neuen Schule will Bart unbedingt Eindruck machen, und als die anderen Kinder Vincent für seinen Vater halten, bittet er ihn, die Rolle mitzuspielen. Der lockere, kindische Auftritt seines vermeintlichen Vaters kommt bei Barts Mitschülern bestens an. Vincent ist zunächst zögerlich, ändert seine Meinung aber, als er sich in Barts attraktive junge Lehrerin verliebt. Um möglichst viel Zeit mit ihr zu verbringen, versucht er sich in den ungeschriebenen Regeln und Ritualen des Eltern-Lehrer-Vereins zurechtzufinden – eine Welt, die ihm völlig fremd ist. Die kleine Notlüge, in die er sich hineinmanövriert hat, wird dabei zunehmend schwerer zurückzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 2020 unter der Regie von Noémie Saglio. Die Besetzung besteht aus Vincent Dedienne, Camélia Jordana, Samir Guesmi und Alix Poisson.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte kombiniert die klassische Verwechslungskomödie mit dem Milieu von Schule und Elternschaft und nutzt dabei ein bewährtes Grundmuster: Eine kleine Lüge zieht immer größere Kreise, während die Hauptfigur versucht, sie unter Kontrolle zu halten. Dass ein erwachsener Mann, der eigentlich Tiere betreut, plötzlich als Vater auftreten muss, erzeugt einen komischen Kontrast zwischen kindlicher Unbekümmertheit und den sozialen Erwartungen, die an Erwachsene gestellt werden. Die Elternvereinigung als Kulisse liefert dabei den Rahmen, in dem sich Vincents Fremdheit gegenüber Erwachsenenrollen besonders deutlich zeigt. Die Liebesgeschichte mit der Lehrerin gibt der Verwechslung zusätzlich ein Motiv, das über den reinen Gefallen an Bart hinausgeht und Vincents Motivation komplizierter macht, als es zunächst scheint.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich des Komödiengenres, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über seine Qualität ableiten lässt. Seit der Veröffentlichung sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel inzwischen etwas abseits der aktuellen Kinolandschaft verortet. Innerhalb der französischen Verwechslungskomödie fügt er sich mit seinem Schulmilieu-Setting in eine Reihe von Filmen ein, die soziale Rollen und ihre Missverständnisse humoristisch ausschlachten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Dedienne als Vincent
- Camélia Jordana als Nora Portel
- Samir Guesmi als François Biriani
- Alix Poisson als Clarisse Duval
- Anne Charrier als Elise Canova
- Oscar Pauleau als Bart Canova
- Héléna Soubeyrand als Sophie Leprince
- Maël Rouin Berrandou als Max
- Emmanuelle Bougerol als Sandra Lego
- Émilie Gavois-Kahn als Fabienne Baron
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Verfügbarkeit
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