Passagiere der Nacht (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mikhaël Hers |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.512.938 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (183 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Nacht der Präsidentschaftswahl 1981 feiern die Menschen auf den Straßen von Paris den Beginn einer neuen Zeit. Für Elisabeth beginnt zur gleichen Zeit ein anderer Umbruch: Ihre Ehe ist zerbrochen, sie steht plötzlich allein mit ihren beiden heranwachsenden Kindern. Sie nimmt eine Stelle bei einer nächtlichen Radiosendung an und begegnet dort Talulah, einem Teenager ohne festes Zuhause, den sie kurzentschlossen bei sich einziehen lässt. Talulah erlebt zum ersten Mal, wie sich familiäre Wärme anfühlt, und ihre unkonventionelle Art hinterlässt Spuren bei allen, die mit ihr zusammenleben. Elisabeth und ihre Kinder beginnen, ihr eigenes Leben neu zu ordnen und Mut für Veränderungen zu finden.
Entstehungsgeschichte
"Passagiere der Nacht" entstand 2022 unter der Regie von Mikhaël Hers. Die Hauptrolle der Elisabeth übernimmt Charlotte Gainsbourg, an ihrer Seite stehen Quito Rayon Richter, Noée Abita und Megan Northam. Der Film ist als Drama angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft einen politischen Umbruchmoment mit einem sehr privaten: der Neuordnung einer Familie nach einer Trennung. Diese Doppelung von öffentlichem und persönlichem Wandel gibt dem Drama seine Struktur, ohne dass es sich auf große Ereignisse stützt – im Zentrum stehen alltägliche Szenen, Gespräche, das Zusammenleben unter einem Dach. Die Radiosendung als Schauplatz bringt eine nächtliche, fast intime Erzählebene mit ein, auf der sich fremde Menschen begegnen können, ohne dass es dafür einer dramatischen Wendung bedarf. Die Besetzung mit vier Figuren aus unterschiedlichen Generationen – Mutter, ihre Kinder, die hinzukommende Talulah – lässt vermuten, dass der Film sein Familienporträt bewusst vielstimmig anlegt, statt sich auf eine einzelne Perspektive zu beschränken.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen lässt sich der Film bislang solide, aber nicht euphorisch einordnen – ein Ergebnis, das für ein leises, auf Beobachtung setzendes Drama nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind mittlerweile einige Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundsätzliches geändert hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film in jene Werke ein, die persönliche Umbrüche vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zäsuren erzählen, ohne die politische Ebene in den Vordergrund zu rücken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Gainsbourg als Elisabeth
- Quito Rayon Richter als Matthias
- Noée Abita als Talulah
- Megan Northam als Judith
- Thibault Vinçon als Hugo
- Emmanuelle Béart als Vanda Dorval
- Laurent Poitrenaux als Manuel Agostini
- Didier Sandre als Jean
- Lilith Grasmug als Leïla
- Calixte Broisin-Doutaz als Carlos
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Verfügbarkeit
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