Petit Pays (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Barbier |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-08-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (166 Stimmen) |
Worum es geht
Gabriel ist zehn Jahre alt und wohnt in einem ruhigen, komfortablen Wohnviertel für Ausländer in Burundi, das er sein „kleines Land“ nennt. Sein Alltag ist geprägt von Unbeschwertheit: Er streift mit Freunden durch die Nachbarschaft, erlebt kleine Abenteuer und kümmert sich um seine jüngere Schwester. Diese Kindheit gerät jedoch ins Wanken, als sich 1993 die politischen Spannungen im benachbarten Ruanda ausweiten und beginnen, auf Gabriels Familie und sein bisher geschütztes Leben überzugreifen. Wie weit diese Bedrohung reicht und was daraus für Gabriel folgt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2020 unter der Regie von Eric Barbier und ist als Drama angelegt. In den zentralen Rollen sind Jean-Paul Rouve, Isabelle Kabano, Djibril Vancoppenolle und Delya de Medina zu sehen. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist konsequent aus der Perspektive eines Kindes erzählt, das zunächst in einer Art Schutzraum lebt, bevor politische Ereignisse jenseits seiner Kontrolle in diesen Raum eindringen. Diese Erzählanlage erlaubt es, historische Gewalt nicht direkt, sondern durch die Wahrnehmung eines Zehnjährigen zu vermitteln, was den Kontrast zwischen kindlicher Unbeschwertheit und den Folgen politischer Konflikte betont. Die Einordnung als reines Drama, ohne Beimischung anderer Genres, deutet darauf hin, dass der Film weniger auf äußere Spannung setzt als auf die innere Entwicklung der Hauptfigur und das langsame Zerbrechen einer vertrauten Welt. Die Besetzung mit Darstellerinnen und Darstellern unterschiedlicher Herkunft spiegelt zudem die Situation einer expatriierten Familie inmitten eines ostafrikanischen Umfelds wider.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 aus einer eher überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich „Petit Pays“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile fünf Jahre vergangen, was den Film noch als vergleichsweise aktuellen Beitrag zum historisch grundierten Kinderperspektiven-Drama erscheinen lässt. Innerhalb des Dramagenres positioniert er sich als Werk, das politische Umbrüche über eine persönliche, kindliche Erzählperspektive zugänglich macht, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Aussagen zu seiner Wirkung treffen lassen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jean-Paul Rouve als Michel
- Isabelle Kabano als Yvonne
- Djibril Vancoppenolle als Gabriel
- Delya de Medina als Ana
- Veronika Varga als Mme Economopoulos
- Tao Monladja als Gino
- Ruben Ruhanamilindi als Armand
- Brian Gakwavu als Lucien
- Kenny Hubbawive als Paul
- Nelson Membe als Francis
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Verfügbarkeit
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