Picknick am Valentinstag (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Weir |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 460.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.125.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (914 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Valentinstag des Jahres 1900 bricht eine Mädchenklasse mit ihren Lehrerinnen zu einem Ausflug an das Naturdenkmal Hanging Rock auf. Vier Schülerinnen lösen sich von der Gruppe, um die felsige Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Beobachtet werden sie dabei von zwei jungen Männern, Michael und Albert; Michael ist von der schönen Miranda ganz eingenommen. Als die Klasse am Abend ins Internat zurückkehrt, fehlen die vier Mädchen und eine Lehrerin. Die großangelegte Suchaktion bleibt ohne Ergebnis. Michael aber hält daran fest, dass die Vermissten leben, und stellt mit Alberts Hilfe eigene Nachforschungen an. Eines der Mädchen wird schließlich gefunden – es lebt, kann sich aber an nichts erinnern, und die mysteriösen Vorfälle häufen sich.
Entstehungsgeschichte
Peter Weir führte bei dem 1975 erschienenen Film Regie. Rachel Roberts, Vivean Gray, Helen Morse und Kirsty Child bilden ein Ensemble, das ganz auf Frauenrollen ausgerichtet ist – stimmig für einen Stoff, dessen Personal aus Schülerinnen und Lehrerinnen eines Internats besteht. Freigegeben ist der Film für Zuschauer ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Mystery greifen hier ineinander, statt sich abzulösen: Die Erzählung verfolgt weniger die Frage, was am Felsen geschehen ist, als die Folgen des Verschwindens für die Zurückgebliebenen. Dass ein Mädchen wiederkehrt, sich aber an nichts erinnert, verschiebt das Rätsel nach innen, statt es aufzulösen. Der Stoff hat einen wahren Hintergrund, was die offenen Enden zusätzlich auflädt. Ein Sommerausflug in heller Landschaft als Ausgangspunkt einer Beunruhigung – diese Umkehrung trägt die gesamte Anlage.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen beschreiben eine klar positive Aufnahme in einem überschaubaren Teilnehmerfeld. Die Zahl der Stimmen deutet auf ein Publikum, das den Film gezielt gesucht hat, nicht auf ein Massenvotum. 51 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem die Entscheidung nach, das Rätsel als Rätsel stehen zu lassen; innerhalb des Mystery-Genres ist das die unbequemere Variante, weil sie dem Publikum die Auflösung vorenthält, die es sonst erwarten darf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rachel Roberts als Mrs. Appleyard
- Vivean Gray als Miss Greta McCraw
- Helen Morse als Mlle. Dianne de Poitiers
- Kirsty Child als Miss Dora Lumley
- Tony Llewellyn-Jones als Tom
- Jacki Weaver als Minnie
- Anne-Louise Lambert als Miranda St. Clare
- Karen Robson als Irma Leopold
- Jane Vallis als Marion Quade
- Christine Schuler als Edith Horton
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Verfügbarkeit
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