Pink Floyd: Live at Pompeii (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adrian Maben |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-10-25 |
| Einspielergebnis | 6.497.252 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (234 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Idee hinter diesem Film war zunächst ein Fernsehprojekt europäischer Sender: Pink Floyd sollte inmitten der steinernen Kulisse von Pompeji und dem Vesuv beim Musizieren gefilmt werden. Statt einer klassischen Bühnenshow entsteht so ein Auftritt ohne Publikum, in einem antiken Amphitheater, das von seiner eigenen Geschichte und nicht von Zuschauerrängen geprägt ist. Die ursprüngliche Kinofassung beschränkt sich auf sechzig Minuten und zeigt ausschließlich Szenen aus Pompeji und Paris. Eröffnet wird sie mit einer Passage, die an "Echoes" erinnert: Windgeräusche, ein Pfeifen und ein kurzes Gitarrenmotiv von David Gilmour bilden den Einstieg in ein Werk, das Musik und Ort zu einer Einheit verschmelzen lässt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Adrian Maben bei diesem 1972 entstandenen Musikdokumentarfilm. Vor der Kamera stehen Roger Waters, David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason – die vollständige Besetzung von Pink Floyd zur damaligen Zeit. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musikfilm und Dokumentarform verrät die besondere Anlage des Projekts: Es geht nicht um eine inszenierte Konzertsituation, sondern um die Beobachtung einer Band beim Spielen an einem historisch aufgeladenen Ort. Dass die erste Fassung ohne Erzählstruktur auskommt und sich auf die reine Abfolge von Aufnahmeorten – Pompeji und Paris – stützt, deutet auf ein Werk, das weniger erklären als vielmehr einen Zustand einfangen will. Die klangliche Einleitung mit Windgeräuschen und Gitarrenmotiv setzt zudem einen atmosphärischen statt narrativen Ton, der die gesamte Anlage des Films prägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 8,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeigt sich ein Titel, der bei denen, die ihn kennen, deutlich positiv aufgenommen wird, ohne bereits eine breite Bewertungsbasis erreicht zu haben. Seit der Entstehung im Jahr 1972 sind mittlerweile über fünfzig Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Musikdokumentation zu einem frühen Beispiel dafür macht, wie Konzertfilm und ortsbezogene Bildsprache miteinander verbunden werden können.
Bilder








Besetzung & Stab
- Roger Waters als Bass, Vocals
- David Gilmour als Guitar, Vocals
- Richard Wright als Keyboards, Backing Vocals
- Nick Mason als Drums
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Verfügbarkeit
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