Pioniere des wilden Westens (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wesley Ruggles |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-01-26 |
| Budget | 1.433.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.383.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (157 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oklahoma, 1889: Die US-Regierung öffnet weite Landstriche des früheren Indianer-Territoriums für die Besiedlung. Der abenteuerlustige Yancey Cravat zieht mit seiner Frau Sabra und dem gemeinsamen Sohn Cimarron in die neue Region, um dort eine Zeitung zu gründen und beim Aufbau staatlicher Strukturen mitzuwirken. Doch die Ruhe hält nicht lange: Schon vier Jahre später verlässt Yancey seine Familie, um weiteren Abenteuern nachzugehen, während Sabra die Zeitung allein weiterführt. Erst als Öl gefunden wird, kehrt er zurück und lässt sich zum Gouverneur wählen, gerät dabei aber in Konflikt mit Investoren, die die indigene Bevölkerung um ihr Land betrügen wollen. Wieder zieht es ihn fort, und Sabra übernimmt zunehmend selbst Verantwortung, bis sie schließlich als Kongressabgeordnete für den neuen Bundesstaat Oklahoma gewählt wird.
Entstehungsgeschichte
"Pioniere des wilden Westens" entstand 1931 unter der Regie von Wesley Ruggles. In den Hauptrollen sind Richard Dix als Yancey Cravat und Irene Dunne als Sabra zu sehen, an ihrer Seite Estelle Taylor und Nance O'Neil.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Western und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Statt auf einzelne Konfrontationen setzt der Film auf einen langen Zeitraum, der von der Landnahme bis zur politischen Etablierung Oklahomas reicht. Im Zentrum steht weniger ein einzelner Konflikt als die Entwicklung einer Region und einer Familie über mehrere Jahre. Dass Sabra am Ende selbst politische Verantwortung übernimmt, während Yancey immer wieder verschwindet, verschiebt den Fokus von der klassischen Westernfigur des einsamen Mannes hin zu einer Erzählung über gesellschaftlichen Aufbau, in der auch die Rolle der Frau an Gewicht gewinnt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film heute nicht zu den höher bewerteten Werken seines Genres. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 1931 beträgt inzwischen mehr als neunzig Jahre, was die Einordnung erschwert, da sich Sehgewohnheiten und Maßstäbe für Western seither stark verändert haben. Innerhalb des frühen Tonfilm-Westerns markiert er mit seinem breiten historischen Zeitrahmen und dem Fokus auf staatliche Entwicklung eine eigene Erzählform, die sich von reinen Actionwestern unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Dix als Yancey Cravat
- Irene Dunne als Sabra Cravat
- Estelle Taylor als Dixie Lee
- Nance O'Neil als Felice Venable
- William Collier Jr. als The Kid
- Roscoe Ates als Jesse Rickey (as Rosco Ates)
- George E. Stone als Sol Levy
- Stanley Fields als Les Yountis
- Robert McWade als Louis Hefner
- Edna May Oliver als Mrs. Tracy Wyatt
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