Poetic Justice (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Singleton |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-07-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 27.515.786 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (298 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Justice arbeitet als Friseurin und trägt den Verlust ihres ermordeten Freundes mit sich herum, den sie in Gedichten zu verarbeiten versucht. Als ihr Auto den Dienst versagt, kann sie nicht selbst zu einem Treffen nach Oakland fahren und ist auf die Mitfahrt bei ihrer Freundin Iesha angewiesen. Mit dabei sind Ieshas Freund Chicago, der bei der Post arbeitet, und dessen Kollege Lucky. Die gemeinsame Fahrt bringt Justice und Lucky einander näher, nach anfänglichen Reibereien wächst zwischen beiden etwas, das Justice zwingt, sich zu fragen, ob sie bereit ist, sich noch einmal auf jemanden einzulassen.
Entstehungsgeschichte
„Poetic Justice“ entstand 1993 unter der Regie von John Singleton. In den Hauptrollen sind Janet Jackson, Tupac Shakur, Regina King und Joe Torry zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Der Auslöser ist ein Verlust, der die Handlung emotional grundiert, während die eigentliche Erzählbewegung eine Autofahrt ist, auf der sich zwischen zwei Figuren langsam etwas entwickelt. Dass Justice ihre Trauer über Poesie verarbeitet, gibt der Geschichte eine reflektierende, nach innen gerichtete Ebene, die über eine reine Romanze hinausweist. Die Konstellation aus vier Reisenden – zwei Paare in unterschiedlichen Stadien ihrer Beziehung – erlaubt es, Nähe und Distanz, Zuneigung und Streit im selben Rahmen zu zeigen. Die Frage am Ende, ob Justice ihr Herz wieder öffnen kann, bleibt bewusst offen gehalten und bildet den eigentlichen Spannungsbogen der Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk seines Genres einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 1993 sind über drei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Liebesdrama als Genre vielfach gewandelt hat. Im Vergleich zu zeitgenössischen Vertretern des Genres steht „Poetic Justice“ für eine Erzählweise, die persönliche Trauerarbeit und aufkeimende Zuneigung eng miteinander verwebt, ohne dabei auf große dramatische Wendungen zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Janet Jackson als Justice
- Tupac Shakur als Lucky
- Regina King als Iesha
- Joe Torry als Chicago
- Roger Guenveur Smith als Heywood
- Maya Angelou als Aunt June
- Dina D. als Dina
- Rose Weaver als Aunt Audrey
- Tyra Ferrell als Jessie
- Khandi Alexander als Simone
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Verfügbarkeit
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