Poliezei (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maïwenn |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 20.374.201 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (1.328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für die Polizisten der Pariser Einheit für Jugendschutz ist Arbeitsalltag, wovon der Rest der Gesellschaft nicht einmal ahnt: die dunklen Geheimnisse, die sich in Familien aller Schichten verbergen. Die von Balloo geleitete Abteilung bildet eine verschworene Gemeinschaft. Die Freundinnen Nadine und Iris gehören dazu, der aufbrausende Fred, der Macho Bamako, der intellektuelle Schlaumeier Gabriel und die anderen. Sie verbindet eine enorme Hingabe an den Job, ein chaotisches Privatleben, Mitgefühl für die Opfer und eine herzliche Abneigung gegen den Bürokraten Beauchard, den Chef der Dienststelle. Als dieser einer Fotografin gestattet, die Arbeit der Jugendschützer zu begleiten, gerät das Gleichgewicht der Truppe ins Rutschen. Ausgerechnet Fred, der die Anwesenheit von Melissa strikt ablehnt, sucht nach einem traumatischen Erlebnis ihre Nähe.
Entstehungsgeschichte
Maïwenn inszenierte den Film, der 2011 erschien. Frédéric Pierrot, JoeyStarr, Nicolas Duvauchelle und Karin Viard sind in den tragenden Rollen zu sehen. Zugelassen ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Krimi treffen hier in einer ungewöhnlichen Gewichtung aufeinander, denn nicht ein einzelner Fall trägt die Handlung, sondern der Dienstalltag einer Gruppe. Die Geschichte kreist um Ehe- und Familienbeziehungen, um Kollegenverhältnisse und um Fotojournalismus, und genau daraus ergibt sich die Bauform: Das Berufliche und das Private durchdringen einander, weil beides an denselben Menschen hängt. Der Blick der Fotografin dient dabei als Scharnier, das die Frage nach dem Beobachten in den Film selbst hineinträgt. Bei einem Stoff, der von Gewalt gegen Kinder handelt, ist diese Zurückhaltung gegenüber dem Zeigen ein wesentlicher Teil der Anlage.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 aus Stimmen im vierstelligen Bereich ergeben eine hohe Bewertung. 15 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für jene Spielart des Polizeifilms, die das Ermittlungsgeschehen als Kollektivporträt anlegt und die Belastung der Beteiligten ebenso ernst nimmt wie die Fälle selbst. Die Besetzung aus vier gleichrangig genannten Namen entspricht dieser Anlage, weil kein Einzelner den Fall allein trägt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Frédéric Pierrot als Baloo
- JoeyStarr als Fred
- Nicolas Duvauchelle als Mathieu
- Karin Viard als Nadine
- Naidra Ayadi als Nora
- Karole Rocher als Chrystelle
- Emmanuelle Bercot als Sue-Ellen
- Maïwenn als Melissa
- Marina Foïs als Iris
- Arnaud Henriet als Bamako
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Verfügbarkeit
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