Portugal, mon amour (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ruben Alves |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-19 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.311.521 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (362 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maria und José stammen aus Portugal und leben in Paris in bescheidenen Verhältnissen. Ihr ruhiges Leben verdienen sie sich hart: Maria putzt in den Häusern wohlhabender Familien, José schuftet für ein Bauunternehmen. Weil die beiden so freundlich und hilfsbereit sind, schätzt man sie in ihrem Umfeld sehr, und entsprechend oft werden sie um einen Gefallen gebeten.
Alles ändert sich, als Josés wohlhabender Bruder unerwartet stirbt. Das Paar erbt ein schönes Haus in einer malerischen Gegend Portugals. Kaum hat die Nachbarschaft von dem Plan erfahren, in die alte Heimat zurückzukehren, setzt ein eigenwilliger Wettlauf ein. Alle versuchen, Maria und José das Vorhaben auszureden und ihnen den Abschied so schwer wie möglich zu machen. Denn auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der beiden will niemand verzichten.
Entstehungsgeschichte
Ruben Alves führte Regie bei dieser Komödie von 2013, die im Englischen „The Gilded Cage“ heißt. Rita Blanco und Joaquim de Almeida gehören ebenso zur Besetzung wie Roland Giraud und Chantal Lauby. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Humor aus einer Situation, die gleichzeitig eine soziale Beobachtung enthält. Ein Einwandererpaar, das im Alltag kaum wahrgenommen und doch ständig gebraucht wird, erhält plötzlich die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wo es leben will. Die Reaktion des Umfelds offenbart, wie sehr andere von der Gutmütigkeit der beiden profitieren.
Der englische Titel „The Gilded Cage“, also der goldene Käfig, bringt diese Spannung auf den Punkt. Das Leben in Paris ist sicher und vertraut, aber zugleich eine Form der Abhängigkeit. Die Komik entsteht aus den Versuchen der anderen, das Paar zu halten, und aus der Frage, ob Maria und José lernen, auch einmal an sich selbst zu denken. Die Mischung aus portugiesischen und französischen Namen in der Besetzung spiegelt das Leben zwischen zwei Ländern wider.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten im Durchschnitt fällt das Urteil freundlich aus. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt eine überwiegend positive Aufnahme.
Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen gehört „Portugal, mon amour“ zu den warmherzigen Gesellschaftskomödien, die Fragen von Herkunft und Zugehörigkeit leichtfüßig behandeln. Im Genre steht der Film für einen Humor, der aus Alltagsbeobachtung und Figurenzeichnung entsteht, nicht aus grober Übertreibung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rita Blanco als Maria Ribeiro
- Joaquim de Almeida als José Ribeiro
- Roland Giraud als Francis Caillaux
- Chantal Lauby als Solange Caillaux
- Barbara Cabrita als Paula Ribeiro
- Lannick Gautry als Charles Caillaux
- Maria Vieira als Rosa
- Jacqueline Corado als Lourdes
- Nicole Croisille als Mrs Reichert
- Jean-Pierre Martins als Carlos
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Verfügbarkeit
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