Pretty Woman (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Garry Marshall |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 14.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 463.406.268 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (9.178 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Unternehmer Edward Lewis kauft Firmen auf, zerlegt sie und verkauft die Teile. Er ist geschäftlich in Los Angeles, verfährt sich mit einem geliehenen Sportwagen am Hollywood Boulevard und fragt eine Prostituierte nach dem Weg.
Vivian Ward fährt ihn ins Hotel und bleibt die Nacht. Am Morgen bietet er ihr an, eine Woche zu bleiben — als Begleitung für Geschäftsessen, gegen dreitausend Dollar. Der Film erzählt diese Woche als Verwandlung in beide Richtungen: Sie lernt, in Räumen zu bestehen, die für sie nicht vorgesehen sind, und er, dass sein Geschäftsmodell aus Zerstörung besteht.
Entstehungsgeschichte
Das ursprüngliche Drehbuch von J. F. Lawton hieß "3000" und war als düsteres Sozialdrama über Prostitution im Los Angeles der 1980er angelegt: Vivian ist kokainabhängig, Edward lässt sie am Ende der Woche fallen, und sie fährt mit einer Freundin im Bus nach Disneyland.
Die Produzentin Laura Ziskin entfernte die härtesten Elemente. Disneys Studiochef Jeffrey Katzenberg verlangte anschließend, den Stoff vollständig als modernes Märchen und Liebesgeschichte neu anzulegen; der Titel "3000" wurde verworfen, weil er nach Science-Fiction klang. Der Film erschien schließlich unter dem Label Touchstone.
Hinter den Kulissen
Garry Marshall erwog für Edward unter anderem Christopher Reeve, Daniel Day-Lewis und Al Pacino, der eine Probeaufnahme mit Julia Roberts absolvierte und dann absagte. Richard Gere lehnte zunächst ebenfalls ab und sagte nach einem Treffen mit Roberts zu.
Roberts war einundzwanzig und weitgehend unbekannt; zuvor hatten Meg Ryan, Molly Ringwald, Winona Ryder und Michelle Pfeiffer abgelehnt. Gedreht wurde ab dem 24. Juli 1989 mit einem Budget von rund vierzehn Millionen Dollar. Ferrari und Porsche verweigerten die Nutzung ihrer Fahrzeuge, weil sie nicht mit Prostitution in Verbindung gebracht werden wollten; Lotus stellte stattdessen einen Esprit. Die bekannteste Szene entstand ungeplant: Gere klappte die Schmuckschatulle zu, während Roberts hineingriff — ihr Lachen ist echt und nicht im Drehbuch.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 463 Millionen Dollar ein und war damit einer der größten Erfolge des Jahres 1990; vierunddreißig Jahre lang blieb er der erfolgreichste Disney-Film mit hoher Altersfreigabe. Julia Roberts wurde für den Oscar nominiert und gewann den Golden Globe.
Die Kritik daran hat über die Jahrzehnte zugenommen: der Vorwurf, der Film verkläre Sexarbeit und bediene das Muster der Prostituierten mit dem guten Herzen, die von einem reichen Mann gerettet wird. Julia Roberts selbst hat 2019 angemerkt, der Film ließe sich heute so nicht mehr drehen — es gebe zu viele Stellen, an denen man ansetzen könne.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julia Roberts als Vivian Ward
- Richard Gere als Edward Lewis
- Ralph Bellamy als James Morse
- Jason Alexander als Philip Stuckey
- Laura San Giacomo als Kit De Luca
- Héctor Elizondo als The Hotel Manager
- Alex Hyde-White als David Morse
- Amy Yasbeck als Elizabeth Stuckey
- Elinor Donahue als Bridget
- Judith Baldwin als Susan
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Verfügbarkeit
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