Princes et Princesses (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Ocelot |
|---|---|
| Genre | Drama, Animation, Fantasy, Komödie, Familie, Liebesfilm, Mystery, Abenteuer |
| Laufzeit | 70 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-01-26 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (240 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Atelier, ein Lehrer und zwei wissbegierige Kinder bilden den Rahmen für sechs Geschichten, die sich um Prinzen und Prinzessinnen drehen. Aus dem Zusammenspiel von Erwachsenem und Schülern entstehen Märchen, die jeweils eigene Figuren, Schauplätze und Wendungen entfalten, ohne dass sich der Film auf eine einzige Erzählung festlegt. Die Rahmenhandlung selbst bleibt schlicht: Es geht darum, wie Geschichten erfunden und weitererzählt werden, und wie sich darin immer wieder Motive von Liebe, Verwandlung und Abenteuer wiederholen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2000 und wurde von Michel Ocelot realisiert. Zu den Sprechern zählen Philippe Cheytion, Arlette Mirapeu, Yves Barsacq und François Voisin. Es handelt sich um einen animierten Spielfilm, der aus mehreren in sich geschlossenen Episoden besteht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Fantasy, Komödie, Mystery, Abenteuer und Liebesfilm zeigt, dass der Film keine einzelne Tonlage verfolgt, sondern innerhalb der sechs Episoden zwischen Ernst und Leichtigkeit wechselt. Dass er zugleich als Familienfilm gilt, spricht dafür, dass die Geschichten trotz ihrer märchenhaften und teils geheimnisvollen Elemente für ein breites Publikum zugänglich bleiben. Die Rahmenkonstruktion mit Lehrer und Schülern erlaubt es, verschiedene Erzählwelten aneinanderzureihen, ohne dass sie durch eine gemeinsame Figur oder einen durchgehenden Plot verbunden sein müssen – die episodische Anlage ist also kein Zufall, sondern das strukturelle Grundprinzip des Films. Die visuelle Umsetzung mit schwarzen Silhouettenfiguren vor hinterleuchteten, farbigen Hintergründen prägt die Anmutung jeder einzelnen Episode und verbindet die unterschiedlichen Geschichten optisch, obwohl sie inhaltlich eigenständig sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,7 bei einer bislang eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den positiv aufgenommenen, aber nicht breit diskutierten Werken seines Genres. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, was ihn zeitlich deutlich von aktuellen Animationsproduktionen abhebt. Innerhalb des Fantasy- und Familienfilmgenres nimmt er durch seine episodische Struktur und die reduzierte, silhouettenhafte Bildsprache eine eigene Stellung ein, die sich von konventionelleren Erzählformen unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philippe Cheytion als Him (voice) (archive footage)
- Arlette Mirapeu als Her (voice) (archive footage)
- Yves Barsacq als Théo (voice) (archive footage)
- François Voisin als Additional Voices (voice) (archive footage)
Weitere Filme von Michel Ocelot
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.