Prinzessin Mononoke (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hayao Miyazaki |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Animation |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-07-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 176.506.186 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (9.300 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Japan der Muromachi-Zeit tötet der Emishi-Prinz Ashitaka einen Eberdämon, der sein Dorf angreift. Die Berührung hinterlässt ein Mal an seinem Arm, das ihn töten wird. Er reitet nach Westen, um die Ursache zu finden.
Dort steht die Eisenhüttenstadt der Lady Eboshi, die Wald rodet, um Erz zu schmelzen, und dabei Aussätzige und ehemalige Prostituierte beschäftigt, die anderswo nicht leben dürfen. Gegen sie kämpfen die Tiergötter des Waldes und San, ein von Wölfen aufgezogenes Mädchen. Der Film verteilt seine Sympathie dabei bewusst auf beide Seiten — es gibt keinen Bösewicht.
Entstehungsgeschichte
Hayao Miyazaki entwickelte erste Ideen bereits 1980, ausgehend von "Die Schöne und das Biest" — eine Prinzessin, die mit einem Untier lebt. Über die 1980er und 90er entstanden daraus Entwürfe; die ernsthafte Arbeit begann im August 1994, nachdem er seinen "Nausicaä"-Manga abgeschlossen hatte.
Er geriet ins Stocken und drehte zwischendurch den Kurzfilm "On Your Mark". Im Mai 1995 reiste er auf die Insel Yakushima, deren Urwald die Vorlage für den Wald des Films lieferte.
Hinter den Kulissen
Das Budget lag bei 2,35 Milliarden Yen und machte den Film zum teuersten japanischen Animationsfilm bis dahin. Miyazaki äußerte dazu, es sei ihm gleich, wenn das Studio dabei zugrunde gehe.
Der Film besteht aus rund 144.000 Einzelbildern, davon etwa 80.000 Schlüsselbilder. Miyazaki zeichnete oder überarbeitete nach Angaben des Studios selbst annähernd 80.000 davon. Es war Ghiblis erster größerer Einsatz von Computergrafik — etwa fünf Minuten entstanden vollständig digital, der Rest von Hand. Joe Hisaishi komponierte die Musik, gespielt vom Tokyo City Philharmonic; das Titelstück sang der Countertenor Yoshikazu Mera.
Einordnung & Wirkung
Der Film erschien am 12. Juli 1997 und brach in der ersten Woche japanische Rekorde; bis November übertraf er die bisherige Bestmarke von "E.T." Vierzehn Millionen Menschen sahen ihn im Kino, das Ergebnis lag binnen eines Jahres bei 11,3 Milliarden Yen — der bis dahin erfolgreichste Film in Japan überhaupt.
Für die amerikanische Auswertung erwarb Miramax die Rechte; Neil Gaiman schrieb die englische Fassung. Harvey Weinstein drängte auf Kürzungen. Studio Ghibli hatte im Vertrag festgeschrieben, dass nicht geschnitten werden darf und die Übersetzung zustimmungspflichtig ist. Toshio Suzuki schickte daraufhin ein Katana mit der Aufschrift "No cuts" — eine Anekdote, die er selbst mehrfach bestätigt hat. Der Film blieb ungekürzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Yoji Matsuda als Ashitaka (voice)
- Yuriko Ishida als San / Kaya (voice)
- Yuko Tanaka als Eboshi Gozen (voice)
- Kaoru Kobayashi als Jikobo (voice)
- Masahiko Nishimura als Kouroku (voice)
- Tsunehiko Kamijô als Gonza (voice)
- Akihiro Miwa als Mrs. Moro (voice)
- Mitsuko Mori als Mrs. Hii (voice)
- Hisaya Morishige als Chief of Affairs (voice)
- Sumi Shimamoto als Toki (voice)
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Verfügbarkeit
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