Q - Sexual Desire (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Laurent Bouhnik |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.344.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.393 Stimmen) |
Worum es geht
Drei Frauen, drei Lebenslagen, die zunächst wenig miteinander zu tun haben. Cécile ist zwanzig Jahre alt, als ihr Vater stirbt; den Trost, den sie sucht, findet sie in sexuellen Kontakten. Auf ihrer Suche nach Wahrhaftigkeit übertritt sie gesellschaftliche Normen und bricht Tabus. Alice kommt mit ihrer Mutter nicht zurecht und flüchtet sich in Träume voller Liebe und Sex; als sie Matt kennenlernt, scheint er die Liebe ihres Lebens zu sein, doch er ist ein notorischer Fremdgeher. Virgine wiederum frustriert das Leben auf dem Land zusehends. Ihren Mann liebt sie über alles, nur gibt er ihr nicht die Zuwendung, die sie braucht, und so weicht sie in eine sexuelle Scheinwelt aus.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Laurent Bouhnik. Der Film kam 2011 heraus und trägt im Englischen den Titel „Desire“. Zur Besetzung zählen Déborah Révy, Hélène Zimmer, Gowan Didi und Johnny Amaro. Die Einstufung ab achtzehn Jahren ergibt sich aus der expliziten Anlage des Stoffes, der Sexualität nicht andeutet, sondern zeigt.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Liebesfilm beschreibt zwei Bewegungen, die einander im Weg stehen: Das Drama fragt nach dem Preis, den die Figuren für ihre Entscheidungen zahlen, der Liebesfilm nach der Aussicht auf Nähe. Die Episodenform verteilt diese Spannung auf drei Frauen, die sich in ihrer Ausgangslage unterscheiden — Trauer, familiärer Konflikt, Ermüdung einer Ehe —, in ihrer Reaktion darauf aber ähneln: Alle drei suchen im Sexuellen eine Antwort auf etwas, das dort nicht zu finden ist. Erzählerisch bedeutet das, dass die Erotik weniger Selbstzweck als Symptom ist.
Einordnung & Wirkung
Aus über tausend abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10. Das ist ein Wert im soliden Mittelfeld, und die überschaubare Stimmenzahl deutet darauf hin, dass der Film ein begrenztes Publikum erreicht hat, das dann allerdings recht einheitlich urteilt. Fünfzehn Jahre nach dem Erscheinen liest sich die Verbindung aus Drama und expliziter Erotik weiterhin als Grenzfall zwischen zwei Erwartungshaltungen — ein Bereich, in dem selten Einigkeit herrscht. Wer nüchterne Beobachtung statt Zuspitzung erwartet, findet hier eher ein Kammerspiel über Verlust als eine Provokation.
Bilder








Besetzung & Stab
- Déborah Révy als Cécile
- Hélène Zimmer als Alice
- Gowan Didi als Matt
- Johnny Amaro als Chance
- Johan Libéreau als Manu
- Jean-François Gallotte als Alice's Father
- Brice Fournier als Maurice
- Christelle Benoit als Virginie
- Patrick Hauthier als Yves
- Léticia Belliccini als Sonia
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Verfügbarkeit
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