Quiet Earth - Das letzte Experiment (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Geoff Murphy |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (659 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zac Hobson fährt aus unruhigen Träumen hoch und findet eine Welt vor, aus der von einer Sekunde zur anderen alles menschliche und tierische Leben verschwunden zu sein scheint. Flugzeuge stürzen ab, fahrerlose Autos landen im Graben, doch von den Menschen fehlt jede Spur. Der Wissenschaftler ahnt bald, dass ein globales Experiment, an dem er selbst beteiligt war, die Ursache sein könnte. Zunächst geht er rational vor: Er sucht nach weiteren Überlebenden und lässt eine automatische Botschaft als Endlosschleife im Radio laufen. Doch die Leere der Welt arbeitet an ihm. Die Einsamkeit greift seinen Verstand an, er beginnt Selbstgespräche zu führen und verliert nach und nach den Bezug zur Wirklichkeit.
Entstehungsgeschichte
Geoff Murphy inszenierte den Film, der 1985 herauskam. Bruno Lawrence trägt die Hauptrolle, neben ihm sind Alison Routledge, Anzac Wallace und Pete Smith zu sehen. Eine Freigabe ab sechzehn Jahren begleitet das Werk, was zur Härte des Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Drama, Science Fiction und Thriller verteilen sich hier ungewöhnlich. Die Science Fiction liefert die Prämisse, aber sie wird nicht ausgestellt; das Drama bekommt das meiste Gewicht, weil die entscheidende Handlung im Kopf einer einzelnen Figur stattfindet. Eine Besetzung von vier Namen bei einer menschenleeren Welt sagt bereits, wie sparsam der Film mit Personal umgeht – lange Strecken müssen von einem einzigen Darsteller getragen werden. Das Thrillerelement entsteht weniger aus Verfolgung als aus der Frage, wie lange ein Verstand ohne Gegenüber standhält. Schuld spielt hinein, denn der Überlebende war an der möglichen Ursache beteiligt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich steht der Film ordentlich da, ohne breite Aufmerksamkeit zu beanspruchen. Einundvierzig Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu jener Spielart der Science Fiction, die ohne Schauwerte auskommt und ihre Wirkung aus Stille, Raum und einer einzigen Perspektive zieht. Der Stoff verlangt Geduld und belohnt sie mit einer Bedrohung, die von innen kommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bruno Lawrence als Zac Hobson
- Alison Routledge als Joanne
- Anzac Wallace als Api's Mate
- Pete Smith als Api
- Tom Hyde als Scientist
- Norman Fletcher als Perrin
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Verfügbarkeit
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