R.M.N. (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cristian Mungiu |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-06-03 |
| Einspielergebnis | 450.255 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (194 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor Weihnachten verlässt Matthias seinen Arbeitsplatz in Deutschland und kehrt in sein siebenbürgisches Heimatdorf zurück. Er will sich um seinen Sohn Rudi kümmern, der unter unverarbeiteten Ängsten leidet und zu lange allein bei seiner Mutter Ana war. Daneben sucht Matthias die Nähe zu Csilla, einer früheren Geliebten, und kümmert sich um seinen alten Vater Otto. Als in der kleinen Fabrik, die Csilla leitet, neue Arbeiter eingestellt werden, gerät die scheinbare Ruhe des Dorfes ins Wanken. Unter der Oberfläche liegende Ängste der Bewohner treten offen zutage, Spannungen und persönliche Konflikte brechen auf, die bislang nur mühsam im Zaum gehalten wurden.
Entstehungsgeschichte
R.M.N. entstand 2022 unter der Regie von Cristian Mungiu und ist als Drama angelegt. In den zentralen Rollen sind Marin Grigore, Judith State, Macrina Bârlădeanu und Orsolya Moldovan zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft eine private Familienkonstellation mit dem Alltag einer dörflichen Gemeinschaft und macht daraus ein Gefüge, in dem sich Persönliches und Gesellschaftliches gegenseitig durchdringen. Dass die Handlung um die Rückkehr eines Einzelnen und die gleichzeitige Ankunft von Fremden in einer Fabrik kreist, deutet auf ein Erzählinteresse an Reibungen zwischen Vertrautem und Neuem hin. Die Ballung von Figuren mit familiären und ehemals romantischen Bindungen – Vater, Sohn, Ex-Partnerin – lässt vermuten, dass private Beziehungen als Resonanzraum für die größeren Spannungen der Gemeinschaft dienen. Als reines Drama verzichtet der Film auf genrehafte Zuspitzungen und legt sein Gewicht offenbar auf die langsame Verdichtung von Unausgesprochenem, das sich erst durch äußere Anlässe entlädt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind bislang drei Jahre vergangen, der Titel befindet sich damit noch in einer frühen Phase seiner Wahrnehmung. Innerhalb des Dramengenres ordnet sich R.M.N. als Werk ein, das auf gesellschaftliche Beobachtung im kleinen, dörflichen Rahmen setzt, statt auf große erzählerische Gesten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marin Grigore als Matthias
- Judith State als Csilla
- Macrina Bârlădeanu als Ana
- Orsolya Moldovan als Mrs. Dénes
- András Hatházi als The Mayor
- Endre Rácz als Tibi
- József Bíró als The Catholic Priest
- Ovidiu Crișan als Mr. Baciu
- Zoltán Deák als Zsolt
- Cerasela Iosifescu als Mrs. Baciu
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Verfügbarkeit
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