Résistance - Widerstand (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jonathan Jakubowicz |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Historie, Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 449.753 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (483 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marcel Marceau wird 1923 in Frankreich geboren, als Sohn jüdischer Eltern. Als Nazideutschland seiner Heimat den Krieg erklärt, flieht er mit seiner Familie. Doch der Vater wird nach Auschwitz deportiert, und der junge Mann muss sich von da an weitgehend allein durchschlagen.
Gemeinsam mit seinem Bruder Alain schließt Marcel sich dem Widerstand an. Dort findet sein Talent als Pantomime bald eine Aufgabe, die weit über die Bühne hinausreicht: Er beruhigt versteckte jüdische Waisenkinder und lenkt sie ab, bis sie außer Landes gebracht werden können. In den dunklen Stunden des Zweiten Weltkriegs versucht er, den Mädchen und Jungen das Lachen zurückzugeben.
Entstehungsgeschichte
Jonathan Jakubowicz inszenierte den Film, der 2020 erschien. Jesse Eisenberg steht an erster Stelle der Besetzung, an seiner Seite Clémence Poésy, Matthias Schweighöfer und Bella Ramsey. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren, obwohl er von Deportation und Verfolgung erzählt.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Historie und Drama benennen den Rahmen, der Bezug auf eine wahre Begebenheit den Anspruch, sich an tatsächliche Ereignisse zu halten. Die Anlage der Handlung ist ungewöhnlich, weil sie den Widerstand nicht über Waffen, sondern über eine Kunstform erzählt. Die Pantomime, die Marcel beherrscht, wird zum Werkzeug, mit dem er Kinder in einer Situation äußerster Gefahr erreicht. Dass ein Familiendrama, die Deportation des Vaters, am Anfang steht, gibt dem Engagement des jungen Mannes ein persönliches Fundament. So verbindet der Film den historischen Blick auf die Verfolgung mit der Perspektive eines Einzelnen, der mit dem, was er kann, gegen das Unerträgliche arbeitet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten fällt die Durchschnittsbewertung deutlich positiv aus, gestützt auf einige hundert Stimmen. Sechs Jahre nach dem Erscheinen 2020 fügt sich der Film in die Reihe der Kriegsdramen ein, die den Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive von Helfern und Rettern erzählen, und setzt dabei einen eigenen Akzent, weil sein Held keine Waffe, sondern ein Ausdrucksmittel einsetzt. Bei einem Stoff, der reale Opfer berührt, bleibt entscheidend, wie nüchtern und respektvoll die Erzählung mit ihnen umgeht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jesse Eisenberg als Marcel
- Clémence Poésy als Emma
- Matthias Schweighöfer als Klaus Barbie
- Bella Ramsey als Elsbeth
- Ed Harris als George S. Patton
- Edgar Ramírez als Sigmund (Elsbeth's Father)
- Géza Röhrig als Georges Loinger
- Félix Moati als Alain
- Vica Kerekes als Mila
- Martha Issová als Flora
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Verfügbarkeit
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