Race - Zeit für Legenden (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stephen Hopkins |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-19 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 24.804.129 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.647 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film folgt Jesse Owens von der Ohio State University bis zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, wo er vier Goldmedaillen gewann.
Dazwischen steht der Rassismus, dem er in den Vereinigten Staaten begegnet, und die politische Lage rund um Spiele, die das nationalsozialistische Deutschland für seine Zwecke nutzte.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Stephen Hopkins. Das Drehbuch schrieben Joe Shrapnel und Anna Waterhouse.
Stephan James spielt Jesse Owens, Jason Sudeikis den Trainer Larry Snyder, Jeremy Irons den Avery Brundage, William Hurt den Jeremiah Mahoney, Carice van Houten die Leni Riefenstahl und David Kross den Luz Long.
Produziert wurde der Film von Forecast Pictures, Solofilms und Trinity Race; unterstützt wurde die Produktion von der Familie Owens und der Jesse Owens Foundation. Die Kamera führte Peter Levy, den Schnitt besorgte John Smith, die Musik stammt von Rachel Portman.
Der Dreh begann am 24. Juli 2014 in Montreal; weitere Aufnahmen entstanden im Berliner Olympiastadion. Das Budget betrug fünf Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Titel arbeitet mit einer Doppeldeutigkeit, die im Deutschen verlorengeht. „Race" heißt Rennen und Rasse zugleich — beides ist der Gegenstand des Films.
Die Konstruktion stellt zwei Formen von Ausgrenzung nebeneinander. Owens erlebt Rassismus zu Hause und tritt dann in einem Land an, das eine Rassenideologie zur Staatsdoktrin gemacht hat. Der Film macht daraus keine einfache Gegenüberstellung.
Ausdrücklich behandelt wird auch die Rolle Avery Brundages beim Ausschluss jüdischer amerikanischer Sportler von den Spielen — eine Entscheidung auf amerikanischer Seite, die der Film nicht ausspart.
Dass die Familie Owens und die nach ihm benannte Stiftung die Produktion unterstützten, ordnet den Film ein: Er entstand mit Zustimmung der Nachfahren.
Das Berliner Olympiastadion als Drehort ist die konsequenteste Entscheidung — gedreht wurde dort, wo es geschah.
Einordnung & Wirkung
Bei fünf Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 25,1 Millionen ein, davon 19,2 Millionen in Nordamerika.
Rotten Tomatoes weist 64 Prozent aus, Metacritic 56 von 100. Beim Publikum ergab CinemaScore ein „A".
Der Film gewann vier Canadian Screen Awards, darunter Stephan James als bester Hauptdarsteller.
Der Abstand zwischen dem Publikumsurteil und der zurückhaltenderen Fachkritik ist bei Sportbiografien häufig. Er hat hier eine zusätzliche Ursache: Ein Film über einen Sportler, der in einem Unrechtsstaat antritt, kann die politische Lage kaum in dem Maß ausführen, wie es der Stoff nahelegt, ohne die Sportgeschichte zu verlieren — und wird für beides kritisiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephan James als Jesse Owens
- Jason Sudeikis als Larry Snyder
- Eli Goree als Dave Albritton
- Shanice Banton als Ruth Solomon
- Carice van Houten als Leni Riefenstahl
- Jeremy Irons als Avery Brundage
- William Hurt als Jeremiah Mahoney
- David Kross als Carl "Luz" Long
- Jonathan Higgins als Dean Cromwell
- Tony Curran als Lawson Robertson
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Verfügbarkeit
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