Radio Days (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-01-30 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.792.779 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (674 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Joe ist zehn Jahre alt und lebt in den Geschichten, die aus dem Radio kommen: blutige Kriege, schöne Berühmtheiten, alles größer als sein eigener Alltag. Er sehnt sich nach Abenteuern und träumt von dem Tag, an dem ihm ein feindlicher Spion begegnet, ein deutscher Soldat oder auch nur seine attraktive Lehrerin mit einem breiten Lächeln. Doch während Joes Leben von Fantasien über die Stimmen aus dem Apparat erfüllt ist, haben die wirklichen Besitzer dieser Stimmen ihre eigenen Träume. Stars werden geboren, Laufbahnen brechen weg, eine ganze Nation stürzt ihrer Zukunft entgegen. Sicher ist dabei nur eines: Die Tage des Radios mögen enden, der Zauber von Joes Erinnerungen bleibt.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen hat den Film inszeniert, erschienen ist er 1987. Zur Besetzung gehören Danny Aiello, Jeff Daniels, Mia Farrow und Seth Green. Bemerkenswert an dieser Aufstellung ist, dass sie ein Kind und erwachsene Darsteller nebeneinanderstellt — genau die Doppelung, auf der die Erzählung beruht, weil sie zwei Welten parallel führt: die des Zuhörers und die der Gehörten.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Komödie und Drama beschreibt hier keinen Wechsel der Tonlage, sondern eine Perspektive. Erinnerung verklärt, und eine verklärte Erinnerung ist fast zwangsläufig komisch und wehmütig zugleich. Auffällig ist die Bauform: Die Geschichte folgt keiner durchlaufenden Handlung, sondern ordnet Episoden um ein Medium herum an. Das Radio ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern das Bindeglied — es verknüpft eine Familie in ihrer Wohnung mit Menschen, die sie nie sehen wird, und macht damit aus Privatem und Öffentlichem denselben Erzählraum.
Einordnung & Wirkung
7,0 von 10 sind ein solider positiver Wert, gestützt auf eine noch begrenzte Zahl von Stimmen. Neununddreißig Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Erinnerungsstück über ein Medium, das seinerseits von Erinnerung handelt — eine Konstellation, die dem Abstand zur Gegenwart eher zuträglich ist als abträglich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Danny Aiello als Rocco
- Jeff Daniels als Biff Baxter
- Mia Farrow als Sally White
- Seth Green als Joe
- Robert Joy als Fred
- Julie Kavner als Mother
- Diane Keaton als New Year's Singer
- Julie Kurnitz als Irene
- Renée Lippin als Aunt Ceil
- Kenneth Mars als Rabbi Baumel
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Verfügbarkeit
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