Red Corner - Labyrinth ohne Ausweg (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jon Avnet |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 48.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.420.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (419 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der amerikanische Anwalt Jack Moore feiert in einer chinesischen Diskothek einen Erfolg: Ein Fernsehgeschäft mit der chinesischen Regierung ist unter Dach und Fach. Er lernt ein chinesisches Model kennen, und obwohl sich die beiden kaum verständigen können, verbringen sie die Nacht zusammen.
Kurz darauf reißen ihn Polizisten aus dem Schlaf. Blutverschmiert wird er aus dem Hotelzimmer gezerrt und muss begreifen, dass die Frau tot ist und er als Hauptverdächtiger gilt. Vor Gericht bricht eine Hoffnung nach der anderen weg. Die amerikanische Botschaft will ihm aus politischen Gründen nicht beistehen, seine Verteidigerin hält ihn für schuldig, und das chinesische Recht folgt dem Grundsatz, dass Geständige Milde erwarten dürfen, Uneinsichtige dagegen volle Härte. Für Mord bedeutet das den Tod durch Erschießen.
Entstehungsgeschichte
Jon Avnet übernahm die Regie bei dem Film, der 1997 veröffentlicht wurde. In der Besetzung finden sich Richard Gere, Bai Ling, Bradley Whitford und Byron Mann. Die Geschichte lässt zwei Rechts- und Kulturräume aufeinandertreffen. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller verbinden sich zu einem Justizstoff. Der Krimi liegt im Mordfall, der Thriller in der Frage, ob der Angeklagte der Todesstrafe entgeht, das Drama in der Isolation eines Mannes, der sich auf niemanden verlassen kann.
Die Geschichte setzt auf eine klassische Konstellation des Fremden im fremden System. Jack Moore kennt weder die Sprache noch die Regeln, nach denen über ihn entschieden wird. Ausgerechnet ein Jurist wird so zum Hilflosen im Gerichtssaal. Der Zusatztitel „Labyrinth ohne Ausweg“ fasst diese Lage zusammen: Jeder vermeintliche Ausweg, von der Botschaft bis zur eigenen Verteidigung, erweist sich als Sackgasse.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld. Die Stimmen bewegen sich im Bereich einiger hundert, was ein belastbares, aber nicht breites Urteil ergibt.
Seit dem Erscheinen sind 29 Jahre vergangen. Im Genre des Justizthrillers nimmt der Film eine besondere Stellung ein, weil er das Gerichtsdrama in ein fremdes Rechtssystem verlegt. Die übliche Frage nach Schuld oder Unschuld wird dadurch um eine weitere ergänzt: ob unter solchen Bedingungen überhaupt ein faires Verfahren möglich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Gere als Jack Moore
- Bai Ling als Shen Yuelin
- Bradley Whitford als Bob Ghery
- Byron Mann als Lin Dan
- Peter Donat als David McAndrews
- Robert Stanton als Ed Pratt
- Tsai Chin als Chairman Xu
- James Hong als Lin Shou
- Tzi Ma als Li Cheng
- Ulrich Matschoss als Gerhardt Hoffman
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Verfügbarkeit
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