Reichtum ist keine Schande (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carl Reiner |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-12-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 100.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (933 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Navin Johnson wächst als weißer Adoptivsohn eines armen schwarzen Farmers auf. Eines Tages verlässt er das Elternhaus und schlägt sich als Tramper mehr schlecht als recht durch. Bei einem schlecht bezahlten Job an einer Tankstelle repariert er einem Kunden die Brille mit einem kleinen Drahtteil, und zwar so gut, dass der überglückliche Besitzer verspricht, die Erfindung patentieren und in Serie fertigen zu lassen. Navin denkt nicht weiter darüber nach, zumal ihn seine neue Anstellung in einem Varieté in Atem hält. Seine Leidenschaft für die sexbesessene Artistin Patty bekommt Risse, als er Marie begegnet und sich Hals über Kopf verliebt. Mitten in dieses Durcheinander trifft ein Brief ein, der alles auf einen Schlag verändert.
Entstehungsgeschichte
Carl Reiner führte Regie bei dem 1979 herausgekommenen Film, der im englischen Sprachraum „The Jerk“ heißt. Steve Martin, Bernadette Peters, Catlin Adams und Mabel King sind besetzt, vier Namen für eine Anlage, die eine Hauptfigur durch wechselnde Stationen schickt. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und das ist bemerkenswert, weil der Stoff auch als Sozialgeschichte erzählbar wäre: Herkunft, Armut, ein zufälliger Aufstieg. Die Anlage folgt der Form der Lebensbeschreibung, in der eine naive Figur durch Milieus wandert und deren Regeln durch bloßes Nichtverstehen sichtbar macht. Der Zufallsfund an der Tankstelle setzt eine Mechanik in Gang, von der die Hauptfigur selbst nichts ahnt, und dieses Auseinanderfallen von Wissen und Wirkung ist der eigentliche Motor. Die Liebesverwicklung bleibt eine Station unter mehreren.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen ergeben ein freundliches Bild bei einer Stimmenzahl, die keine breite Beteiligung anzeigt. Seit dem Erscheinungsjahr sind 47 Jahre vergangen, ein Abstand, in dem sich Humorformen deutlich verschieben und manche Zuspitzung anders wirkt als zur Entstehungszeit. In der Komödie steht der Film für die Spielart, die ganz auf eine einzelne Figur setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Martin als Navin R. Johnson
- Bernadette Peters als Marie Kimble Johnson
- Catlin Adams als Patty Bernstein
- Mabel King als Mother
- Richard Ward als Father
- Carl Gottlieb als Iron Balls McGinty
- Dick Anthony Williams als Taj
- Bill Macy als Stan Fox
- M. Emmet Walsh als Madman
- Dick O'Neill als Frosty
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Verfügbarkeit
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