Religulous - Wer’s glaubt wird selig (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Larry Charles |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Komödie |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (674 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bill Maher, amerikanischer Stand-up-Comedian, Produzent und Darsteller, ist dafür bekannt, Religionen, Kirchen und deren Verbindungen zum Staat kritisch zu durchleuchten und der Lächerlichkeit preiszugeben — obwohl oder gerade weil er selbst halb Katholik, halb Jude ist. In Spielfilmlänge geht er nun der Frage nach, was Religion eigentlich bezwecken will. Er besucht unter anderem einen Mann, der sich als ehemals schwul beschreibt, heute als Priester mit Kleinfamilie lebt und behauptet, es gebe keine schwulen Menschen; einen Vergnügungspark, der die Auferstehung als Attraktion anbietet; und einen Prediger, der von sich sagt, der neugeborene Jesus zu sein. Christen sind dabei nicht die Einzigen: Auch Moslems, Juden, Mormonen und Scientologen kommen vor.
Entstehungsgeschichte
Larry Charles führte Regie; erschienen ist der Film 2008. Bill Maher steht im Zentrum und führt durch die Begegnungen; weitere Mitwirkende sind Jose Luis De Jesus Miranda, Andrew Newberg und Steve Burg. Freigegeben ist die Produktion ab zwölf Jahren. Als Dokumentarfilm folgt sie keiner erfundenen Handlung, sondern reiht Gespräche und Ortsbesuche aneinander.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Dokumentarfilm und Komödie legt die Methode offen: Der Film sucht nicht die neutrale Beobachtung, sondern die Zuspitzung. Sein Verfahren besteht darin, Gesprächspartner ausreden und die Wirkung des Gesagten für sich sprechen zu lassen — ein Vorgehen, das seine Haltung nicht verbirgt. Wer die Auswahl der Befragten trifft, bestimmt zugleich das Ergebnis; das ist der Preis dieser Form. Der Film macht daraus keinen Hehl, sondern stellt die Position seines Gastgebers von Anfang an aus.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 fällt das Urteil freundlich aus, wobei die Bewertungsbasis schmal bleibt. Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen ist der Film weniger als Momentaufnahme einer Debatte zu lesen denn als Beispiel für eine Dokumentarform, die den Autor zur Hauptfigur macht. Im Genre steht er zwischen Reportage und Kabarett — eine Position, die Zustimmung und Ablehnung gleichermaßen wahrscheinlich macht, je nachdem, welchen Anspruch man an dokumentarische Ausgewogenheit stellt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Bill Maher als Self - Host/Narrator
- Jose Luis De Jesus Miranda als Self
- Andrew Newberg als Self
- Steve Burg als Self
- Tal Bachman als Self
- Jonathan Boulden als Self
- Francis Collins als Self
- George Coyne als Self
- Benjamin Creme als Self
- Jeremiah Cummings als Self
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Verfügbarkeit
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