Reminiscence: Die Erinnerung stirbt nie (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Joy |
|---|---|
| Genre | Mystery, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-08-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 68.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 18.717.947 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (2.006 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miami in einer nahen Zukunft. Der Meeresspiegel ist gestiegen, die Stadt steht teilweise unter Wasser, und weil es tagsüber zu heiß ist, lebt man nachts. Nick Bannister betreibt ein Geschäft, das Menschen ihre eigenen Erinnerungen noch einmal erleben lässt — die meisten kommen, um Verstorbene wiederzusehen.
Eines Abends erscheint Mae. Aus dem Auftrag wird eine Beziehung, und als Mae spurlos verschwindet, beginnt Nick, sich durch seine eigenen Aufzeichnungen zu arbeiten. Die Spur führt zu einem Drogenhändler und zu einer Vergangenheit, die nicht zu dem passt, woran er sich erinnert. Angelegt ist das Ganze entlang der Sage von Orpheus und Eurydike — ein Mann, der eine Tote zurückholen will und dabei nicht wegsehen kann.
Entstehungsgeschichte
Lisa Joy schrieb das Drehbuch, führte Regie und produzierte; es war ihre erste Kinoarbeit. Zuvor hatte sie gemeinsam mit Jonathan Nolan die Serie "Westworld" verantwortet, die ebenfalls von Erinnerung und deren Verlässlichkeit handelt.
Hugh Jackman spielt Nick Bannister, Rebecca Ferguson spielt Mae, Thandiwe Newton seine Geschäftspartnerin Watts und Cliff Curtis den Gegenspieler Cyrus Boothe.
Hinter den Kulissen
Die Anlage ist die des Film noir, in eine Klimazukunft übertragen: der Ermittler, der zu viel weiß, die Frau, die verschwindet, die Erzählstimme aus dem Off.
Das überflutete Miami dient dabei nicht als Katastrophenbild, sondern als Alltag: Der Klimawandel hat den größten Teil der Bevölkerung dazu gebracht, nachts zu arbeiten, weil es tagsüber nicht auszuhalten ist. Das Budget lag zwischen 54 und 68 Millionen Dollar.
Der Film erschien am 20. August 2021 gleichzeitig im Kino und für einen Monat bei HBO Max — Teil jener Strategie von Warner Bros., mit der das Studio 2021 sämtliche Filme parallel auswertete und die in der Branche heftig umstritten war. Über zwei Millionen amerikanische Haushalte sahen ihn im Abo.
Einordnung & Wirkung
Im Kino war der Film ein schwerer Fehlschlag: weltweit 16,4 Millionen Dollar. Der Start brachte 2 Millionen Dollar — der schlechteste Wert, den je ein Film in mehr als 3.000 Kinos erzielt hat.
Die Kritik urteilte überwiegend ablehnend: 37 Prozent bei Rotten Tomatoes; das Publikum vergab bei CinemaScore ein C plus.
Bemerkenswert bleibt die Gestaltung: Nur wenige Filme haben den steigenden Meeresspiegel so beiläufig ins Bild gesetzt — als Stadt, in der man mit dem Boot zur Arbeit fährt, ohne dass es jemand erwähnenswert fände.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Nicolas 'Nick' Bannister
- Rebecca Ferguson als Mae
- Thandiwe Newton als Emily 'Watts' Sanders
- Cliff Curtis als Cyrus Booth
- Marina de Tavira als Tamara Sylvan
- Daniel Wu als Saint Joe
- Mojean Aria als Sebastian Sylvan
- Brett Cullen als Walter Sylvan
- Natalie Martinez als Avery Castillo
- Angela Sarafyan als Elsa Carine
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Verfügbarkeit
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