Renoir (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Bourdos |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 2.293.798 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (145 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich, 1915. Der alte Maler Auguste Renoir lebt zurückgezogen, gezeichnet von Arthritis und dem Verlust seiner Frau. Die Sorge um seinen Sohn Jean, der von einer Verwundung genesen muss, belastet ihn zusätzlich. Da tritt Andrée in sein Leben, eine junge Frau von unbändiger Energie, die den erschöpften Künstler neu zu inspirieren vermag. Als Jean zur Genesung ins Elternhaus zurückkehrt, verfällt auch er Andrées Anziehungskraft, gegen den Widerstand des Vaters. Seine Zuneigung geht so weit, dass er sie im ersten Film, den er selbst zu inszenieren plant, festhalten will. Der Film entfaltet ein Beziehungsgeflecht zwischen einem alternden Künstler, seinem Sohn und einer Frau, die für beide zur Projektionsfläche wird.
Entstehungsgeschichte
Gilles Bourdos inszenierte „Renoir“ im Jahr 2012 als Drama mit Liebesfilm-Elementen, das sich auf eine wahre Begebenheit stützt. In den Hauptrollen stehen Michel Bouquet als Auguste Renoir, Christa Théret als Andrée sowie Vincent Rottiers als Jean und Thomas Doret. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film als Drama mit einer Liebesgeschichte verknüpft, ergibt sich unmittelbar aus dem Dreieck zwischen Vater, Sohn und Andrée: Beide Männer reagieren auf dieselbe Frau, der eine mit künstlerischer, der andere mit persönlicher Leidenschaft. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit rückt die Erzählung nah an biografisches Material heran, ohne dass der Film daraus eine reine Chronik macht. Stattdessen wird die Situation eines gealterten, körperlich geschwächten Mannes und eines genesenden jungen Mannes genutzt, um zwei Lebensphasen und zwei Formen des Begehrens gegenüberzustellen, künstlerisches Schaffen auf der einen, persönliche Verliebtheit auf der anderen Seite.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich „Renoir“ im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Entstehung bleibt der Film ein Beispiel für ruhig erzähltes Künstlerdrama, das familiäre Spannungen und eine unerwartete Liebesgeschichte miteinander verwebt, ohne sich auf reine Biografie zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michel Bouquet als Auguste Renoir
- Christa Théret als Andrée Heuschling
- Vincent Rottiers als Jean Renoir
- Thomas Doret als Coco Renoir
- Romane Bohringer als Gabrielle
- Carlo Brandt als Dr. Prat
- Solène Rigot als Madeleine
- Anne-Lise Heimburger als La boulangère
- Hélène Babu als Odette
- Stuart Seide als Dr. Barnes
Weitere Filme von Gilles Bourdos
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.