Rhapsodie im August (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Akira Kurosawa |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Nähe von Nagasaki verbringt die alte Kane die Sommerferien mit ihren vier Enkelkindern. Der Alltag der Ferien wird unterbrochen, als ein Brief aus Hawaii eintrifft: Kanes älterer Bruder, der seit vielen Jahren in den USA lebt, liegt im Sterben. Während die Kinder von einer aufregenden Reise nach Hawaii träumen, zögert Kane. Nach und nach erzählt sie ihren Enkeln, was 1945 geschah, als die Atombombe auf Nagasaki fiel. Die Geschichte verknüpft so das Familientreffen der Gegenwart mit einer Erinnerung, die bis dahin unausgesprochen geblieben war.
Entstehungsgeschichte
„Rhapsodie im August“ entstand 1991 unter der Regie von Akira Kurosawa. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Sachiko Murase als Kane sowie Hidetaka Yoshioka, Tomoko Ōtakara und Mieko Suzuki zu sehen, die die Enkelkinder verkörpern.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf äußere Zuspitzung und setzt stattdessen auf das Gespräch zwischen den Generationen als tragendes Element. Die Konstellation aus einer Großmutter, die Zeitzeugin ist, und Kindern, die von den Ereignissen nur aus Erzählungen wissen, macht das Erinnern selbst zum Thema. Dass die Handlung über einen Brief aus den USA ausgelöst wird, verbindet die persönliche Familiengeschichte mit der größeren historischen Linie zwischen Japan und Amerika, ohne dass der Film dies als Anklage inszeniert. Die Besetzung mit mehreren jungen Darstellern neben einer erfahrenen Hauptdarstellerin unterstreicht den Generationenkontrast, der die Erzählung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film heute nicht zu den meistdiskutierten Werken seines Genres, was angesichts des ernsten, unaufgeregten Themas wenig überrascht. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, ein Abstand, der den Film in eine Zeit stellt, in der Zeitzeugenberichte zu den Ereignissen von 1945 noch aus erster Hand möglich waren. Innerhalb des Dramagenres steht er als leiser, familienzentrierter Beitrag zu einem Thema, das selten so unmittelbar aus der Perspektive einer Großmutter erzählt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sachiko Murase als Kane (The Grandmother)
- Hidetaka Yoshioka als Tateo
- Tomoko Otakara als Tami
- Mieko Suzuki als Minako
- Mitsunori Isaki als Shinjiro
- Hisashi Igawa als Tadao
- Toshie Negishi als Kane's daughter
- Chōichirō Kawarasaki als Noboru
- Narumi Kayashima als Machino
- Richard Gere als Clark (Kane's Nephew)
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Verfügbarkeit
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