Riki-Oh - Story of Ricky (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 藍乃才 |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-10-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ricky verfügt über übernatürliche Kräfte und einen unbeugsamen Gerechtigkeitssinn. Nachdem er den Tod seiner Freundin gerächt hat, landet er hinter Gittern. Das Gefängnis erweist sich als Ort der Willkür: Der Direktor und seine Handlanger quälen und misshandeln den Neuankömmling auf brutalste Weise.
Ricky versucht zunächst, sich nicht provozieren zu lassen und friedlich zu bleiben. Doch die Schikanen nehmen kein Ende, und irgendwann ist seine Geduld erschöpft. Unter dem Jubel der unterdrückten Mitgefangenen nimmt er den Kampf gegen die Anstaltsleitung auf. Dabei gerät auch ans Licht, dass der Direktor das Gefängnis nicht nur mit harter Hand führt, sondern es außerdem als Anbaufläche für Drogen missbraucht.
Entstehungsgeschichte
Regie führte 藍乃才, der Film stammt aus dem Jahr 1991. Fan Siu-Wong, 樊梅生, 何家駒 und 葉蘊儀 gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren, was bei einer Geschichte über Folter und Vergeltung wenig überrascht.
Der englische Titel lautet „Riki-Oh: The Story of Ricky“.
Hinter den Kulissen
Action, Science Fiction und Horror kommen hier zusammen, und jede dieser Richtungen hat eine erkennbare Aufgabe. Die Action trägt den Befreiungskampf, das Fantastische steckt in Rickys übermenschlichen Fähigkeiten, und der Horror ergibt sich aus der drastischen Gewalt, mit der das Gefängnis seine Insassen behandelt.
Die Anlage folgt dem Muster der Rachegeschichte in geschlossenem Raum. Ein einzelner Held trifft auf ein korruptes System, das von einem Mann an der Spitze verkörpert wird. Die Mitgefangenen fungieren als Publikum innerhalb der Handlung, ihr Jubel markiert, wann aus dem Opfer ein Kämpfer wird. Dass der Direktor zusätzlich Drogen anbauen lässt, verschärft den Gegensatz: Der Ort, der Recht durchsetzen soll, ist selbst durch und durch kriminell.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsnote von 6,9 aus 10 fällt solide aus. Für einen Genrefilm mit einer Freigabe ab 18, der sich bewusst an ein erwachsenes Publikum mit Sinn für drastische Stoffe richtet, ist das ein ordentlicher Wert. Mit einigen hundert Stimmen bleibt die Grundlage allerdings schmal.
Zwischen Erscheinen und heute liegen 35 Jahre. Der Film gehört damit zu jener Sorte Actionkino, bei der die Überzeichnung des Geschehens selbst zum Programm wird und die ihren Reiz aus der Mischung von Kampf, Übernatürlichem und Schrecken bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Louis Fan Siu-Wong als Ricky
- Fan Mei-Sheng als Assistant Warden
- William Ho als Warden Sugiyama
- Gloria Yip Wan-Yee als Keiko
- Yukari Ôshima als Huang Chung / West Block
- Frankie Chan Chi-Leung als Hai / North Block
- Kôichi Sugisaki als Tarzan San Tai / East Block
- Wong Kwai-Hung als Blondie Shiraga / South Block
- Tetsuro Tamba als Master Zhang
- Chang Gan-Wing als Lao Ma
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Verfügbarkeit
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