Rosario, die Scherenfrau (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emilio Maillé |
|---|---|
| Genre | Krimi, Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-08-12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (136 Stimmen) |
Worum es geht
Rosario wächst in einem Armenviertel Kolumbiens auf, gezeichnet von Misshandlungen in ihrer Kindheit und der Verachtung, die ihr die Gesellschaft entgegenbringt. Aus dieser Position der Ausgrenzung heraus rutscht sie in ein Leben als Auftragskillerin. Erzählt wird ihre Geschichte nicht direkt aus ihrer eigenen Perspektive, sondern durch die Augen ihrer beiden Freunde Emilio und Antonio, die ihr Leben von außen beobachten und miterleben, wie sich die junge Frau zwischen Zuneigung und Gewalt bewegt. Der Film verknüpft damit eine persönliche Beziehungsgeschichte mit dem Abstieg einer Figur in die Kriminalität, ohne dass an dieser Stelle verraten werden soll, wohin dieser Weg am Ende führt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Emilio Maillé bei diesem 2005 entstandenen Drama. In den zentralen Rollen sind Flora Martínez, Alejandra Borrero, Kristina Lilley und Unax Ugalde zu sehen. Der Film verbindet Elemente des Kriminaldramas mit einer Liebesgeschichte und ordnet sich damit zwischen mehreren Genres ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Liebesfilm und Drama macht deutlich, dass es hier nicht um eine reine Gangstergeschichte geht, sondern um das Spannungsfeld zwischen persönlicher Nähe und einem Leben, das von Gewalt geprägt ist. Dass die Handlung aus der Sicht zweier Freunde erzählt wird und nicht aus Rosarios eigener Perspektive, verschiebt den Blick: Es geht weniger um eine Innensicht der Täterin als um die Frage, wie ihr Umfeld sie wahrnimmt und mit ihr umgeht. Die Herkunft der Figur aus einem Armenviertel und die frühen Erfahrungen von Misshandlung und gesellschaftlicher Ausgrenzung werden als Ausgangspunkt ihrer späteren Entwicklung angelegt, ohne dass daraus eine einfache Erklärung gemacht wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breites öffentliches Echo ablesen lässt. Seit der Entstehung 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in eine Reihe kolumbianischer Dramen einordnet, die sich mit sozialer Gewalt und weiblichen Figuren am Rand der Gesellschaft auseinandersetzen, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten weitere Rückschlüsse auf seine Stellung im Genre ziehen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Flora Martínez als Rosario Tijeras
- Alejandra Borrero als Doña Ruby
- Kristina Lilley als Mama de Emilio
- Unax Ugalde als Antonio
- Manolo Cardona als Emilio
- Rodrigo Oviedo als Jonhefe
- Alonso Arias als Ferney
- Alex Cox als Donovan
- Maria Teresa Gomez als Enfermera
- Catalina Astrizabal als Greta
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Verfügbarkeit
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