Ruf der Macht (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shintaro Shimosawa |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.049.761 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (613 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ben ist jung, ehrgeizig und Anwalt, und diese Mischung liest sich hier weniger als Versprechen denn als Warnung. Er übernimmt einen Fall gegen Denning, den skrupellosen Manager eines Pharmaunternehmens, einen Mann, der bei Bedarf über Leichen geht. Ob er der Aufgabe gewachsen ist, bezweifelt Ben bald selbst, und auch sein Seniorchef Abrams beginnt an dem ebenso ambitionierten wie gefährlichen Vorhaben seines Zöglings zu zweifeln. Dazu kommt eine private Verstrickung: Der verheiratete Ben lässt sich auf eine Affäre mit seiner früheren Partnerin Emily ein. Als Emily kurz darauf ermordet wird und ihr Tod mit ihm in Verbindung gebracht wird, steht er nicht mehr nur einem Konzern gegenüber, sondern einem Sumpf aus Korruption und Erpressung, in dem er selbst zum Ziel der Gesetzeshüter wird.
Entstehungsgeschichte
Für den Spielfilm aus dem Jahr 2016 zeichnet Shintaro Shimosawa als Regisseur verantwortlich. Die Besetzung versammelt Josh Duhamel, Anthony Hopkins, Al Pacino und Glen Powell, also ein Ensemble, das jüngere und deutlich erfahrenere Namen nebeneinanderstellt. Wer die Machtverhältnisse der Geschichte kennt, erkennt darin bereits die Anlage: Ein Aufsteiger steht Figuren gegenüber, die ihm an Erfahrung und Einfluss voraus sind. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller stehen als Genres nebeneinander, und die Ausgangslage zeigt, warum beides gebraucht wird. Der Thrilleranteil liefert Mord, Erpressung und Verfolgung, der Dramenanteil die Schuldfrage, die davon nicht getrennt werden kann: Ben ist kein reines Opfer, seine Affäre gehört zur Kette der Ereignisse. Erzählerisch ist das eine Anlage, in der die Bedrohung von außen und die eigene Fehlbarkeit einander verstärken, bis sich beides kaum noch auseinanderhalten lässt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,6 von 10, gestützt auf eine Basis von einigen hundert Stimmen. Das ist ein zurückhaltendes Ergebnis, wie es Justizthriller häufiger trifft, deren Konstruktion auffälliger bleibt als ihre Figuren. Zehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film damit im Mittelfeld eines Genres, das regelmäßig bedient wird und in dem sich Titel entsprechend schwer abheben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Duhamel als Ben Cahill
- Anthony Hopkins als Arthur Denning
- Al Pacino als Charles Abrams
- Glen Powell als Doug Fields
- Alice Eve als Charlotte Cahill
- Malin Akerman als Emily Hynes
- Lee Byung-hun als The Accountant
- Julia Stiles als Jane Clemente
- Marcus Lyle Brown als Joe Bilson
- Leah McKendrick als Amy
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Verfügbarkeit
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