Saint Ange - Haus der Stimmen (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pascal Laugier |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-23 |
| Budget | 320.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.782.283 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (197 Stimmen) |
Worum es geht
Eine junge Frau mit belasteter Vergangenheit wird in eine abgelegene Gegend Frankreichs geschickt, um ein altes, stillgelegtes Waisenhaus zu räumen. Vor Ort merkt sie schnell, dass das Gebäude keineswegs so verlassen ist, wie es scheint. Eine ehemalige Bewohnerin lebt noch dort, ebenso die frühere Köchin, die das Haus offenbar nie verlassen hat. Nach und nach verschieben sich die vertrauten Konturen des Alltags: Seltsame Vorfälle häufen sich, die Neuankömmling beginnt sich verfolgt zu fühlen und an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln. Die Köchin wiederum hält die Fremde zunehmend für unzurechnungsfähig. Auf der Suche nach einer Erklärung gerät die Frau an Geheimnisse, die tiefer reichen, als sie geahnt hatte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2004 unter der Regie von Pascal Laugier. Vor der Kamera stehen Virginie Ledoyen, Lou Doillon, Catriona MacColl und Dorina Lazăr.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Mystery und Drama deutet auf eine Erzählung hin, die weniger auf Schockmomente setzt als auf ein langsames Zersetzen der Wahrnehmung. Der Schauplatz eines verlassenen Waisenhauses bringt von sich aus eine Geschichte mit Kindheit, Verlust und verdrängter Vergangenheit mit, während die zentrale Frage nach Wahnsinn oder Wirklichkeit die dramatischen Elemente mit dem Mystery-Anteil verknüpft. Dass die Handlung fast ausschließlich zwischen wenigen Frauenfiguren an einem einzigen, abgeschlossenen Ort spielt, verstärkt den klaustrophobischen Grundton der Prämisse.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, in denen sich das Genre des atmosphärischen, auf psychologische Verunsicherung setzenden Horrorfilms weiterentwickelt hat. Innerhalb dieses Feldes steht der Film für eine Spielart, die auf Andeutung und Zweifel statt auf explizite Auflösung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Virginie Ledoyen als Anna Jurin
- Lou Doillon als Judith
- Catriona MacColl als Francard
- Dorina Lazăr als Helenka
- Virginie Darmon als Mathilde
- Jérôme Soufflet als Daniel
- Marie Herry als Marie
- Eric Prat als Le responsable des services sociaux
- Marin Chouquet als Alex
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Verfügbarkeit
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