Sarahs Schlüssel (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Paquet-Brenner |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.511.906 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (724 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Nacht des 16. Juli 1942 werden die zehnjährige Sarah und ihre Eltern in Paris verhaftet und in das Vélodrome d'Hiver gebracht, wohin Tausende weitere jüdische Menschen zur Deportation verschleppt werden. Kurz bevor die Polizei die Wohnung betritt, hat Sarah ihren kleinen Bruder in einem Schrank eingeschlossen. Sechzig Jahre später erhält Julia Jarmond, eine amerikanische Journalistin in Paris, den Auftrag, über diese Razzia zu schreiben – ein dunkles Kapitel der französischen Geschichte. Bei ihren Recherchen in Archiven stößt sie auf Sarahs Akte und dabei auf ein Geheimnis, das ihre eigene angeheiratete Familie sorgfältig gehütet hat.
Entstehungsgeschichte
Gilles Paquet-Brenner führte bei dem 2010 erschienenen Film Regie. Kristin Scott Thomas übernimmt die Rolle der Journalistin, Mélusine Mayance die des Mädchens; ebenfalls in der Besetzung sind Niels Arestrup und Frédéric Pierrot. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Kriegsfilm. Die Anlage folgt zwei Zeitebenen, die durch eine Akte verbunden sind: Was in der einen geschieht, wird in der anderen gesucht. Diese Konstruktion verlagert einen Teil der Spannung von den Ereignissen auf das Nachforschen – die Gegenwart erfährt in Stücken, was die Vergangenheit bereits weiß. Dass die Recherche schließlich in die eigene Familie der Journalistin führt, verschiebt die Frage von der historischen Schuld auf die persönliche Nähe zu ihr. Der Stoff bleibt dabei bei den Betroffenen und verzichtet auf Zuspitzung.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 ist ein klar zustimmendes Ergebnis, das sich auf eine noch schmale Bewertungsbasis stützt. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film in einer Reihe von Arbeiten, die historische Verbrechen über eine Ermittlung in der Gegenwart erschließen. Die Freigabe ab zwölf Jahren zeigt an, dass die Darstellung zurückhaltend bleibt, ohne den Gegenstand zu beschönigen. Dass die Bewertung so ausfällt, deutet darauf hin, dass die Verbindung der beiden Zeitebenen als tragfähig empfunden wird und nicht als Umweg zum eigentlichen Stoff.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristin Scott Thomas als Julia Jarmond
- Mélusine Mayance als Sarah Starzynski, child
- Niels Arestrup als Jules Dufaure
- Frédéric Pierrot als Bertrand Tezac
- Michel Duchaussoy als Edouard Tezac
- Dominique Frot als Genneviève Dufaure
- Natasha Mashkevich als Rywka Starzynski
- Gisèle Casadesus als Mamé Tezac
- Aidan Quinn als William Rainsferd
- Sarah Ber als Rachel
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Verfügbarkeit
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