Scanners - Ihre Gedanken können töten (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Cronenberg |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-01-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.225.876 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.429 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vale lebt am Rand der Gesellschaft, und der Grund dafür lässt sich nicht abstellen: Er liest die Gedanken anderer Menschen und leidet darunter. Agenten eines mysteriösen Dr. Ruth entführen ihn; bei den Experimenten, die folgen, wird ihm klar, dass seine Begabung weiter reicht als angenommen. Ihre Ursache liegt in einem Medikament namens „Ephemerol“, das Frauen während der Schwangerschaft verabreicht wurde, als Vale zur Welt kam. Sein Halbbruder Revok spürt Telepathen und Telekineten auf — „Scanner“ heißen sie — und will mit ihrer Hilfe nach der Weltherrschaft greifen. Vale stellt eine Anti-Scanner-Brigade zusammen.
Entstehungsgeschichte
David Cronenberg hat den Film inszeniert, der 1981 unter dem Originaltitel „Scanners“ herauskam. Stephen Lack, Jennifer O'Neill, Michael Ironside und Patrick McGoohan bilden die Besetzung; vier Namen für ein Gefüge aus Verfolgten, Verfolgern und den Männern, die im Hintergrund die Fäden halten. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht dem, was die Genrezuordnung erwarten lässt. Der deutsche Verleihtitel „Ihre Gedanken können töten“ nennt die Bedrohung bereits im Namen.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction und Horror teilen sich hier die Arbeit. Aus der Science-Fiction stammt die Erklärung — ein Medikament, ein Nebeneffekt, eine Generation von Menschen mit Fähigkeiten, die niemand vorgesehen hat. Der Horror stammt daraus, was diese Fähigkeiten mit Körpern und Köpfen anstellen. Bemerkenswert ist, dass die Bedrohung nicht von außen kommt: Sie ist verabreicht worden, von Menschen, in guter Absicht oder aus Kalkül. Die Brüderkonstellation verschärft das, weil sie den Konflikt zwischen zwei Möglichkeiten desselben Ursprungs austrägt.
Einordnung & Wirkung
6,7 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ergibt ein freundliches, aber kein überschwängliches Bild — ein Wert, wie ihn Genrestoffe erreichen, die ihr Publikum finden, ohne darüber hinauszuwirken. 45 Jahre nach dem Erscheinungsjahr wirkt der Film als früher Vertreter jener Science-Fiction, die das Unheimliche im Körperlichen sucht statt im Weltraum. Wer heute darauf stößt, begegnet einer Erzählung, deren Beunruhigung weniger im Tempo als in ihrer Prämisse liegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Lack als Cameron Vale
- Jennifer O'Neill als Kim Obrist
- Michael Ironside als Darryl Revok
- Patrick McGoohan als Dr. Paul Ruth
- Lawrence Dane als Braedon Keller
- Robert A. Silverman als Benjamin Pierce
- Lee Broker als Security One
- Mavor Moore als Trevellyan
- Adam Ludwig als Arno Crostic
- Murray Cruchley als Programmer 1
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Verfügbarkeit
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