Schloss des Schreckens (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jack Clayton |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-11-24 |
| Budget | 430.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (689 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im 19. Jahrhundert übernimmt das Kindermädchen Miss Giddens eine Stelle auf einem weitläufigen Landsitz. Zu betreuen sind zwei Kinder, Miles und Flora, deren Vormund sich nicht um sie kümmern will.
Flora ist noch klein, Miles besucht bereits eine Privatschule, wird von dort aber überraschend verfrüht nach Hause geschickt. Miss Giddens bemerkt an dem Jungen eine seltsame Aufgewecktheit; er wird zunehmend herausfordernder und hinterhältiger, bis sie in ihm eine stille Bösartigkeit zu erkennen glaubt. Als sie sich nach dem früheren Kindermädchen Miss Jessel erkundigt, hört sie von einer Tragödie, in die der Gärtner Quint verwickelt war – beide seien tot. Dennoch sieht sie in Haus und Park immer wieder eine Frauenfigur und ein Männergesicht, die sonst angeblich niemand wahrnimmt. Allmählich glaubt sie, die Phantome seien gekommen, um sich der Kinder zu bemächtigen.
Entstehungsgeschichte
Jack Clayton führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1961. Deborah Kerr steht im Mittelpunkt, ergänzt von Peter Wyngarde, Megs Jenkins und Michael Redgrave.
Hinter den Kulissen
Horror, Mystery und Drama treffen hier zusammen, und die Verbindung erklärt, warum der Film seine Wirkung nicht aus Erscheinungen allein bezieht. Entscheidend ist, dass alles Gesehene an eine einzige Wahrnehmung gebunden bleibt. Was Miss Giddens sieht, sieht sonst angeblich niemand – und dieses „angeblich“ ist das Scharnier der ganzen Anlage.
Damit läuft die Erzählung auf zwei Ebenen zugleich. Entweder sind die Phantome da, oder eine Frau in völliger Isolation deutet das Verhalten zweier Kinder in etwas Übernatürliches um. Der Film lässt beide Lesarten nebeneinander bestehen, und das Unbehagen entsteht aus dieser Unentschiedenheit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 zählt der Film zu den höher bewerteten dieses Feldes, wobei die Zahl der Stimmen im mittleren dreistelligen Bereich bleibt. Fünfundsechzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht er für einen Horror der Andeutung, der ohne drastische Bilder auskommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Deborah Kerr als Miss Giddens
- Peter Wyngarde als Peter Quint
- Megs Jenkins als Mrs. Grose
- Michael Redgrave als The Uncle
- Martin Stephens als Miles
- Pamela Franklin als Flora
- Clytie Jessop als Miss Jessel
- Isla Cameron als Anna
- Eric Woodburn als Coachman (uncredited)
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Verfügbarkeit
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