Schrei, wenn der Tingler kommt (1959)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Castle |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1959-07-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (203 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dr. Warren Chapin, Pathologe und Forscher, lebt in einem Haushalt, der von der Bösartigkeit seiner Ehefrau geprägt ist, während seine Schwägerin Lucy Stevens als freundlicher Gegenpol erscheint. Chapins wissenschaftliche Neugier führt ihn zu einer Entdeckung, die den Körper selbst betrifft: Im Rückgrat jedes Menschen soll ein Wesen leben, das sich von Angst ernährt und nur durch einen Schrei daran gehindert wird, tödliche Ausmaße anzunehmen. Die Autopsie einer zu Tode erschreckten, taubstummen Frau liefert ihm den Beweis - ein etwa 30 Zentimeter langes, langustenähnliches Geschöpf mit kräftigen Mandibeln, dem er den Namen „Tingler“ gibt. Als das Wesen entkommt, gerät nicht nur Chapin selbst in Gefahr, auch ein Kinopublikum, das einem Stummfilm zusieht, wird in den Sog der Angst gezogen.
Entstehungsgeschichte
„Schrei, wenn der Tingler kommt“ entstand 1959 unter der Regie von William Castle. In den Hauptrollen sind Vincent Price, Philip Coolidge, Judith Evelyn und Darryl Hickman zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Horror mit Science-Fiction-Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Science-Fiction zeigt sich bereits in der Grundidee: Ein biologisches Phänomen wird pseudowissenschaftlich erklärt und dann in eine Bedrohungssituation überführt, die sich aus dem Alltäglichen - der Angst selbst - entwickelt. Die Konstellation zwischen der bösartigen Ehefrau, der sympathischen Schwägerin und dem forschenden Protagonisten deutet auf ein Kammerspiel häuslicher Spannungen hin, das sich mit der äußeren Bedrohung durch das Wesen verschränkt. Die Verlegung eines Teils der Handlung in ein Stummfilmkino, in dem das Publikum selbst zum Ziel der Angst wird, spiegelt die Grundidee des Films auf einer zweiten Ebene: Angst als etwas, das sich im Kollektiv ausbreiten kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Horrorproduktionen seiner Zeit. Seit der Entstehung 1959 sind mittlerweile über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Titel klar in die Frühphase des amerikanischen Genrekinos einordnet, in der Horror und Science-Fiction häufig mit ungewöhnlichen, körperbezogenen Bedrohungsszenarien experimentierten. Innerhalb dieses Umfelds steht der Film mit seiner Idee eines angstgetriebenen Organismus für einen eigenständigen, konzeptuell zugespitzten Ansatz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Dr. Warren Chapin
- Philip Coolidge als Oliver 'Ollie' Higgins
- Judith Evelyn als Mrs. Martha Ryerson Higgins
- Darryl Hickman als David Morris
- Pamela Lincoln als Lucy Stevens
- Patricia Cutts als Isabel Stevens Chapin
- William Castle als Prologue Host (uncredited)
- Bob Gunderson als Ryerson - Screaming Convict (uncredited)
- Dal McKennon als Projectionist (uncredited)
- Leon Alton als Member of Silent Movie Audience (uncredited)
Weitere Filme von William Castle
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.