Schuldig bei Verdacht (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irwin Winkler |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-03-15 |
| Budget | 13.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.480.198 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (202 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der 1950er Jahre in Amerika: Die Kommunistenhatz unter McCarthy erfasst auch den Regisseur Merrill, der Jahre zuvor an kommunistischen Treffen teilnahm. Ein Komitee verlangt von ihm, die Namen der damaligen Teilnehmer zu nennen. Merrill weigert sich – und landet damit selbst auf der schwarzen Liste. Von diesem Moment an ist seine Karriere in Hollywood beendet, das FBI beobachtet ihn, und er sieht mit an, wie Freunde und Bekannte unter dem Druck der Verfolgung zerbrechen. Als er erneut vor einen Ausschuss zitiert wird, entscheidet er sich, nicht länger auszuweichen, sondern sich der Staatsmacht offen entgegenzustellen.
Entstehungsgeschichte
„Schuldig bei Verdacht“ entstand 1991 unter der Regie von Irwin Winkler. In den Hauptrollen sind Robert De Niro, Annette Bening, George Wendt und Patricia Wettig zu sehen. Der Film ist als Drama mit thrillerhaften Zügen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der weniger von äußerer Action als von wachsendem psychischem Druck lebt: Verdacht, Überwachung und der Verlust der eigenen Handlungsfreiheit stehen im Zentrum. Dass die Geschichte aus der Perspektive eines Einzelnen erzählt wird, der sich gegen ein Verfahren stellt, dem viele andere nachgegeben haben, macht den Konflikt persönlich greifbar, ohne die politische Dimension der McCarthy-Ära zu verlassen. Der Ausschuss und das FBI bleiben abstrakte, übermächtige Institutionen, während sich die Handlung auf Merrills Alltag und seine zerbrechenden Beziehungen konzentriert – eine Anlage, die den Film eher als Charakterstudie unter Druck denn als klassischen Politthriller lesbar macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 aus einer noch überschaubaren, eher kleinen Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden, unauffälligen Mittelfeld – ein Ergebnis, das eher auf ein begrenztes als auf ein sehr breites Publikum hindeutet. Seit dem Erscheinungsjahr 1991 sind mittlerweile deutlich mehr als drei Jahrzehnte vergangen, was den Film in die Reihe historischer Aufarbeitungen der McCarthy-Zeit einordnet, die das Thema aus der Distanz der 1990er Jahre betrachten. Innerhalb des Genres politischer Dramen über diese Epoche steht er mit seiner Fokussierung auf eine einzelne Figur eher für eine persönliche als für eine breit angelegte historische Perspektive.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert De Niro als David Merrill
- Annette Bening als Ruth Merrill
- George Wendt als Bunny Baxter
- Patricia Wettig als Dorothy Nolan
- Sam Wanamaker als Felix Graff
- Luke Edwards als Paulie Merrill
- Chris Cooper als Larry Nolan
- Ben Piazza als Darryl Zanuck
- Martin Scorsese als Joe Lesser
- Barry Primus als Bert Alan
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Verfügbarkeit
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